Rasa Smite und Raitis Smits. Solarceptors
03.09. - 22.11.2026 | Kunsthalle Mannheim
Eingabedatum: 28.08.2026

„Solarceptors“ ist ein immersives Kunstwerk, das erforscht, wie Blütenpflanzen Licht wahrnehmen und darauf reagieren. Inspiriert von Darwins „abscheulichem Rätsel“ der Blütenentwicklung versteht die Arbeit Blumen als Solarceptoren – als lebende Organismen, die vom Licht geformt werden und durch die Aufnahme von Sonnenenergie wachsen und gedeihen. Auf Grundlage von 3D-Scans realer Pflanzen und Umgebungsdaten eröffnet das virtuelle Erlebnis einen Perspektivwechsel: Besucherinnen und Besucher erleben im STUDIO die Welt aus der Sicht der Pflanzen. In dieser lichtzentrierten Wahrnehmung nehmen Blumen ihre Umgebung über das Licht wahr, betreiben Photosynthese und passen sich fortwährend an ihre Umwelt an. So entfaltet sich ihre Vielfalt, bis sie schließlich selbst zu leuchtenden Lichtkörpern werden.
Rasa Smite und Raitis Smits arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und immersiven Medien. Im Zentrum ihrer Praxis stehen ökologische Systeme, Umweltdaten sowie das Verhältnis von Technologie und Natur. Die Werke der Künstler*innen befassen sich mit Pflanzenintelligenz, atmosphärischen Prozessen, mikrobieller Ökologie und planetarischer Sensorik. Aus wissenschaftlichen Daten entwickeln sie immersive Installationen und XR-Umgebungen, die komplexe Zusammenhänge als räumliche audiovisuelle Erlebnisse erfahrbar machen.
Ihre Werke werden international ausgestellt und wurden unter anderem mit dem „PRIX Ars Electronica“ ausgezeichnet sowie für den „Falling Walls Science Breakthrough of the Year in Art and Science“ nominiert. Beide lehren und forschen an renommierten Hochschulen: Rasa Smite an der Zurich University of the Arts (ZHdK), Raitis Smits als Professor an der Art Academy of Latvia. Gemeinsam gründeten sie das RIXC Center for New Media Culture in Riga, wo sie internationale Festivals kuratieren und die Publikationsreihe Acoustic Space / Renewable Futures herausgeben.
Die Ausstellung im STUDIO entsteht in Kooperation mit dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, das in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert, und greift dessen Motto „Imagine Futures!“ auf. Sie lädt dazu ein, gewohnte Denkweisen hinter sich zu lassen und die Zukunft nicht als technologische Vision, sondern als neue Art des Sehens zu begreifen.
Rasa Smite und Raitis Smits arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und immersiven Medien. Im Zentrum ihrer Praxis stehen ökologische Systeme, Umweltdaten sowie das Verhältnis von Technologie und Natur. Die Werke der Künstler*innen befassen sich mit Pflanzenintelligenz, atmosphärischen Prozessen, mikrobieller Ökologie und planetarischer Sensorik. Aus wissenschaftlichen Daten entwickeln sie immersive Installationen und XR-Umgebungen, die komplexe Zusammenhänge als räumliche audiovisuelle Erlebnisse erfahrbar machen.
Ihre Werke werden international ausgestellt und wurden unter anderem mit dem „PRIX Ars Electronica“ ausgezeichnet sowie für den „Falling Walls Science Breakthrough of the Year in Art and Science“ nominiert. Beide lehren und forschen an renommierten Hochschulen: Rasa Smite an der Zurich University of the Arts (ZHdK), Raitis Smits als Professor an der Art Academy of Latvia. Gemeinsam gründeten sie das RIXC Center for New Media Culture in Riga, wo sie internationale Festivals kuratieren und die Publikationsreihe Acoustic Space / Renewable Futures herausgeben.
Die Ausstellung im STUDIO entsteht in Kooperation mit dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, das in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert, und greift dessen Motto „Imagine Futures!“ auf. Sie lädt dazu ein, gewohnte Denkweisen hinter sich zu lassen und die Zukunft nicht als technologische Vision, sondern als neue Art des Sehens zu begreifen.
03.09. - 22.11.2026
Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim
Presse
Kontext
Einordnung:Das Werk „Solarceptors“ von Rasa Smite und Raitis Smits verortet sich diskursiv an der Schnittstelle von zeitgenössischer Medienkunst, Bio-Art und Posthumanismus. Indem die Künstler die Welt aus der Perspektive lichtwahrnehmender Pflanzen erfahrbar machen, knüpfen sie an den aktuellen ökokritischen Diskurs der Gegenwartskunst an, der eine radikale Abkehr vom Anthropozentrismus fordert. Methodisch steht das Duo in der Tradition der datengetriebenen „Art and Science“-Bewegung: Durch die Translation von realen Umweltdaten und 3D-Scans in immersive XR-Umgebungen werden abstrakte, biophysikalische Prozesse in sinnliche Erfahrungsräume übersetzt. Diese Verschmelzung von empirischer Forschung und virtueller Realität generiert eine visionäre Ästhetik, die Technologie nicht als Gegensatz zur Natur begreift, sondern als epistemologisches Werkzeug nutzt, um neue, symbiotische Wahrnehmungsformen und ökologische Zukünfte zu imaginieren.







