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ars viva 2022. Tamina Amadyar, Lewis Hammond, Mooni Perry

9. 04. – 7. 08. 2022 | Kai Art Center,Tallinn Estland
Eingabedatum: 13.04.2022

ars viva 2022.  Tamina Amadyar, Lewis Hammond, Mooni Perry

Tamina Amadyar, venus, 2020 Pigment, Glutin auf Leinwand, Foto: Roman März Courtesy of the Artist und Galerie Guido W. Baudach, Berlinbilder


Das Kai Art Center in Tallinn zeigt vom 9. April bis 7. August 2022 Werke der ars viva-Preisträger*innen Tamina Amadyar (*1989), Lewis Hammond (*1987) und Mooni Perry (*1990). Es ist die zweite ars viva-Ausstellung der Preisträger*innen, mit teils neuen Arbeiten der Künstler*innen.

Dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist es ein Anliegen, trotz der schwierigen geopolitischen Lage an der ars viva-Ausstellung in Tallinn festzuhalten und Kunst und Kultur einen Raum zu geben, ohne die – so der Grundgedanke des Kulturkreises – eine freie, demokratische Gesellschaft nicht denkbar ist. Damit die Ausstellung die Öffentlichkeit auch über Tallinn hinaus erreicht, wird dank der Spenden der Kulturkreis-Mitglieder ein begleitendes digitales Format entwickelt, das eine virtuelle Begehung der Ausstellung ermöglicht.

Für die Ausstellung im Kai Art Center entwarf Lewis Hammond zum Teil neue und eigens angefertigte Gemälde und Skulpturen. Mooni Perry wiederum präsentiert die mit dem neuen dritten Kapitel nun vollständige Video-Trilogie Binlang Xishi („Betelnuss-Schönheit“). Die Werke der Preisträger*innen werden zusammen mit Arbeiten der jungen baltischen Künstler*innen Janis Dzirnieks, Anastasia Sosunova und Laura Põld ausgestellt.

Die großformatigen Gemälde von Tamina Amadyar halten subjektive Momente fest, welche die Künstlerin malerisch übersetzt. Ihre Bilder setzen sich mit den erlebten Licht- und Raumwahrnehmungen ihrer Umgebung, in Berlin und auf vergangenen Reisen nach Afghanistan und Kalifornien, auseinander. Ihre Werke zeigen Farbe als pure Materialität: Die Künstlerin setzt meist zwei Farben spannungsreich zueinander ins Verhältnis – mal scheinen sie sich harmonisch aneinander zu schmiegen, dann wieder miteinander zu ringen. Ihre kleineren Berlin-Aquarelle sind Ergebnisse unzähliger pandemiebedingter Spaziergänge, die zwischen Gegenstandslosigkeit und konkreten Formen und Orten schweben.

Lewis Hammonds Gemälde zeigen in gedeckten, erdigen Farbtönen apokalyptisch aufgeladene Szenen und Stillleben. Inspiriert von Aspekten seiner eigenen gelebten Erfahrung, historischen Maltechniken und popkulturellen Referenzen, entstehen Werke, die einen Blick in das komplexe Bilderuniversum des Künstlers offenbaren. Anspielungen und Mehrdeutigkeiten ziehen sich als Grundprinzip durch die Werke Hammonds, die eng mit Begriffen wie Psychologie oder Archäologie verwoben zu sein scheinen und die Betrachtenden zwischen Unbehagen und Faszination zurücklassen.

Mooni Perry beschäftigt sich in ihren Filmarbeiten, Installationen und Performances mit Feminismus, Veganismus und dem Verhältnis von Mensch und Tier. Im Zentrum ihres künstlerischen Interesses stehen soziale Stigmatisierungen der Sexarbeit sowie Diskurse rund um die Sexindustrie. In der Video-Trilogie Binlang Xishi („Betelnuss-Schönheit“) untersucht die Künstlerin Metaphern der „Uncleanness“ (Unreinheit).

Zum ars viva-Preis

Seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. jährlich den renommierten ars viva-Preis für Bildende Kunst an herausragende, in Deutschland lebende Künstler*innen unter 35 Jahren. Im Fokus der Jury stehen Arbeiten, die eine eigenständige Formensprache und ein Bewusstsein für gegenwärtige Fragestellungen in Bezug zur (Kultur-)Geschichte erkennen lassen. Der Preis beinhaltet neben einem Preisgeld die Kooperation mit zwei internationalen Institutionen für zeitgenössische Kunst sowie einen umfangreichen zweisprachigen Katalog.

Der Jury unter Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten neben Mitgliedern des Gremiums Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft weitere Kooperationspartner*innen als Fachberater*innen an: Lisa Marei Schmidt (Brücke-Museum), Maria Helen Känd (Kai Art Center, Tallinn, Estland), Nicolaus Schafhausen und Willem de Rooij (Fogo Island Arts), Min-young Jeon und Mathilda Legemah (Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) sowie Julia Grosse (Contemporary And).

ars viva 2022 ist eine Kooperation des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. mit dem Kai Art Center, Tallinn.

Kai Art Center
Peetri 12, Noblessner
Tallinn 10415, Estonia
/kai.center/en
www.kulturkreis.eu

Presse





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Tamina Amadyar:


- abc 2016

- art berlin 2017

- artbasel2021

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