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SORGE UM DEN BESTAND. Zehn Strategien für die Architektur

2. 12. 2022 - 5. 03. 2023 | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Eingabedatum: 01.12.2022

SORGE UM DEN BESTAND. Zehn Strategien für die Architektur

Ausstellungsansicht Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur, Deutsches Architekturzentrum, Berlin 2020, Foto: Leon Lenk Fotografiebilder


Kreatives Unterlassen – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, ist angesichts der Klimakrise das eindringliche Plädoyer des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA für einen behutsamen und erhaltenden Umgang mit bestehender Bebauung. Die Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) stellt vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023 Ideen und Lösungsansätze vor. Architekt*innen und Urbanist*innen formulieren ihre Sorge um den Gebäudebestand, fordern Respekt vor gewachsenen sozialen Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde. Wie das gelingen kann, zeigen zehn Strategien und zehn Projektbeispiele, die die Arbeitsweise, Haltung und Expertise der beteiligten Architekt*innen widerspiegeln. Zu sehen sind Zeichnungen, Fotografien, Grafiken, Audio- und Videobeiträge und ein dokumentarischer Film. Die begleitende Publikation bietet vertiefende Informationen.

Die zehn Strategien und Projekte plädieren für ein Weiterdenken und achtsames Reparieren von Lebensräumen und Wohnkulturen. Sie zeigen, wie sich neue Perspektiven im urbanen und regionalen Kontext durch vernetzte Ansätze, durch gemeinwohlorientierte Kooperationen und durch Beteiligungskonzepte ergeben. Die Ausstellung zeigt auch Strategien, wie schon für heute zu errichtende Gebäude – den künftigen Bestand – ein zirkulärer Materialeinsatz und eine Offenheit für kommende Anforderungen mitgedacht werden kann.

Die Welt ist gebaut, alles ist schon da, so die Ausstellungsmacher*innen. Knapp 22 Millionen Gebäude unterschiedlicher Altersklassen und Funktionen gibt es in Deutschland. Auch wenn diese ungleich zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen verteilt sind und sich in der Güte ihrer Bausubstanz unterscheiden, ist dies eine üppige Baumasse für das Weiterbauen. In den zehn Strategien laden die Ausstellungs-macher*innen zum Perspektivwechsel ein, nehmen den Lebensraum von Menschen und gewachsener Architektur als erzählende Kulturschätze ernst und suchen den Ausgleich zwischen sozialen und ökonomischen Interessen. Ihre Bestandsstrategien erfordern nicht nur ein erweitertes Werte- und Selbstverständnis von Architekt*innen, sondern auch von zivil-gesellschaftlichen Investor*innen wie Stiftungen oder Genossenschaften mit einem hohen Interesse an langfristigem Bestandserhalt. Ebenso plädiert die Ausstellung für einfaches Bauen in ökologischer Verantwortung, mit regenerativen Materialien, Naturbaustoffen und Low-Tech-Konzepten, mit flexiblen Grundrissen und Mehrfachnutzungen für sich wandelnde soziale Strukturen, Wohn- und Arbeitsformen. Die Nutzung von Industrie- und Gewerbegebieten an den Stadträndern soll neu überdacht werden, leer stehende Stadt- und Dorfzentren neu interpretiert und von den Menschen vor Ort wieder belebt werden.

DIE STRATEGIEN
I Aufbruch ins Bestehende
II Vom Wert der Permanenz
III Schön, dass ihr das seid!
IV Bestand ist Handlung
V Einfach umbauen – einfach transformieren
VI Urban Blockchain
VII Verteilung auf das Vorhandene in der Zwischenstadt
VIII Aus Donuts müssen Krapfen werden
IX 100 % Ressource
X Wachsender Bestand

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz, 20099 Hamburg
www.mkg-hamburg.de

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