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Margaret Raspé



Biografische Notizen: Margaret Raspé
1933 in Wroclaw - 2023 in Berlin
Studium der Malerei und Mode an der Kunstakademie München und an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin

Medium:
Super-8-Filme, Zeichnung, Installation, Performances, Fotoserien, Soundarbeiten

Mit einer Super-8-Kamera an einem Helm auf ihrem Kopf filmte Margaret Raspé, was sie tat. Die Untersuchung von Wahrnehmungsprozessen ist zentral in Raspés Werk. Egal ob sie mit Haushaltsgegenständen in ihren Küchenfilmen, mit Farben, Tönen oder mit dem ganzen Körper agiert. Immer schwingt im Hintergrund die Infragestellung der Errungenschaften der sogenannten Moderne.

Einzelausstellungen (eine Auswahl):
- Margaret Raspé: Automatik, Haus am Waldsee / Badischer Kunstverein, Berlin / Karlsruhe
- Mit dem Kamerahelm, Gesamtschau von Margaret Raspés Super-8 Filmen mit dem Kamerahelm, Lothringer13 Florida, München
- Frautomat, Amanda Wilkinson Gallery, London, UK

Gruppenausstellungen (eine Auswahl):
- Kochen Putzen Sorgen. Care-Arbeit in der Kunst seit 1960, Josef Albers Museum, Bottrop
- Zeros and Ones, KW Institute for Contemporary Art, Berlin
- APPARAT, Kunstverein Braunschweig
- untitled (two takes on crisis), DE APPEL ARTS CENTRE, Amsterdam, NL
- Fieber, Galerie Emanuel Layr, Wien, AT

Sammlungen (eine Auswahl):
- Deutschen Kinemathek, Berlin

Interview:
Lothringer13 Florida, Ein Gespräch zwischen Florida und Margaret Raspé, 2016:
Gespräch

Zitat:
Bei den Kamerahelm-Filmen spielt natürlich der Körper eine Rolle. Wie kommt man sonst auf die Idee, sich die Kamera an den Körper zu binden? Und zwar auf den Kopf, und sie dort zu befestigen, um die Hände frei zu haben. So gab es diese Ablösung von mir selbst nicht, und jeder Blick ist verbunden mit mir und meinem Körper. (Margaret Raspé)