Die 12. Ausgabe der sonsbeek findet unter dem Titel FORCE TIMES DISTANCE: ON LABOUR AND ITS SONIC ECOLOGIES statt. Künstlerischer Leiter ist der in Berlin ansässige Kurator und Intendant des Hauses der Kulturen der Welt Bonaventure Soh Bejeng Ndikung. Zu seinem Ko-Kurator*innen Team gehören: Antonia Alampi, Amal Alhaag, Zippora Elders und Aude Mgba.
Das internationale Kunstprojekt wird in diesem Jahr in einer neuen, nachhaltigeren Form den üblichen Rhythmus der Produktion und Ausstellung zeitgenössischer Kunst verlassen. Stattdessen will sich die sonsbeek über einen fortlaufenden öffentlichen Prozess bis 2024 erstrecken, wodurch zwei Ausgaben zusammengefasst werden. Das bedeutet, dass sich die sonsbeek20→24 zu einer Plattform entwickelt, auf der verschiedene Aktivitäten wie Ausstellungen, diskursive Programme, Residenzen, Veröffentlichungen, Radio und mehr während des gesamten Zeitraums stattfinden können.
Das kuratorische Konzept setzt sich mit der Begrifflichkeit von Arbeit auseinander. Im Mittelpunkt stehen sozioökonomische Beziehungen. Untersucht wird die Art und Weise, wie die Geschichte der Arbeit und der Arbeiterklasse Themen wie Rasse, Geschlecht, Klassenstruktur, geografische Distanz und Politik widerspiegelt bzw. von ihnen geprägt wird.
Dabei wird die Ausstellung wie eine Choreographie von Klangfrequenzen wirken. Sie lädt uns ein, den Klängen zu lauschen, die an den "Rändern" des "Hauptmotivs" zu hören sind, den geflüsterten Geschichten, denen, die durch Singen und Geschichtenerzählen weitergegeben werden, und den verkörperten Erzählungen. In diesem Sinne wird die Aufmerksamkeit auf das gelenkt, was auf andere Weise geschrieben wurde - im Gesang, im Spiel, im Tanz, in den mehrstimmigen Rhythmen und den vielen mutterlosen Sprachen, dank derer Erinnerungen, Traditionen, Spiritualitäten, ganze Kosmologien Ozeane und Wüsten überqueren. Auf der
Website heißt es: Diese Ausgabe zielt darauf ab, die komplexen Arbeitsbeziehungen und Ungleichheiten aufzudecken, die zeigen, wer (un)gesehen wird, wer (un)entbehrlich ist, wer scheinbar unseren Beifall verdient und wer treuherzig schweigt.
Künstler*innenliste:
Shilpa Gupta Insgesamt: 25
Laure Prouvost Insgesamt: 22
Slavs and Tatars Insgesamt: 21
Willem de Rooij Insgesamt: 19
Oscar Murillo Insgesamt: 19
Eva Kotátková Insgesamt: 18
Julieta Aranda Insgesamt: 17
Otobong Nkanga Insgesamt: 16
Ellen Gallagher Insgesamt: 14
stanley brouwn Insgesamt: 13
Tiffany Chung Insgesamt: 11
Mithu Sen Insgesamt: 10
Richard Bell Insgesamt: 8
Zbigniew Libera Insgesamt: 8
Rossella Biscotti Insgesamt: 7
Charles Lim Insgesamt: 6
Ibrahim Mahama Insgesamt: 6
Jennifer Tee Insgesamt: 5
Olu Oguibe Insgesamt: 4
Folkert de Jong Insgesamt: 4
Eko Prawoto Insgesamt: 3
Ndidi Dike Insgesamt: 3
Agung Kurniawan Insgesamt: 3
Marco Paulo Rolla Insgesamt: 2
Louie Cordero Insgesamt: 2
Leo Asemota Insgesamt: 2
Rob Voerman Insgesamt: 2
Anne Duk Hee Jordan Insgesamt: 2
raumlabor Insgesamt: 2
Buhlebezwe Siwani Insgesamt: 1
Nader Mohamed Saadallah Insgesamt: 1
Libita Sibungu Insgesamt: 1
Gustavo Crembil and Mae-ling Lokko Insgesamt: 1
Kudzanai-Violet Hwami and Belinda Zhawi Insgesamt: 1
Louis Henderson and João Polido Insgesamt: 1
Cheick Diallo Insgesamt: 1
The Black Archives & Yinka Ilori Insgesamt: 1
Werker Collective with Gleb Maiboroda and studio bonbon Insgesamt: 1
KUNSTrePUBLIK Insgesamt: 1
Cinema Caravan Insgesamt: 1
Maze de Boer Insgesamt: 1
Kevin van Braak Insgesamt: 1
Jean-Gabriel Periot Insgesamt: 1
Tayeba Lipi Insgesamt: 1
Roy Villevoye & Jan Dietvorst Insgesamt: 1
Sam Auinger Insgesamt: 1
Omer Wasim Insgesamt: 1
Justine Gaga Insgesamt: 1
Farkhondeh Shahroudi Insgesamt: 1
Sunette L. Viljoen Insgesamt: 1
Antonio Jose Guzman and Iva Jankovic Insgesamt: 1
Wendelien van Oldenborgh and Erika Hock Insgesamt: 1
Hira Nabi Insgesamt: 1
Alida Ymele Insgesamt: 1