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Amanda van Hesteren. If All This Was Fiction: Filme 2016–2023

13.4. - 5.5.2024 | Kölnischer Kunstverein

Amanda van Hesteren – If All This Was Fiction: Filme 2016–2023 im Kölnischen Kunstverein ist die deutschlandweit erste Präsentation von Filmen der niederländischen Filmemacherin Amanda van Hesteren (geb. 1991, Amsterdam). Das Programm zeigt die Entwicklung von van Hesterens Methodik als Filmemacherin in den letzten acht Jahren anhand von vier Filmporträts, die sich auf Flirts, Familie und Freund:innen konzentrieren.

Amanda van Hesteren fand mit 23 Jahren zum Filmen, als sie eine Kamera in den Urlaub nahm. „Ich nahm meine Kamera mit, weil ich Geschichten finden wollte“, erzählt sie. „Mir war klar, dass ich sie direkt auf der Straße finden würde“. In den acht Jahren, die seither vergangen sind, hat van Hesterens Kamera gleich mehrere Perspektiven eingenommen: ihren eigenen Blick, den ihrer Protagonist:innen und den Blick des Stand-Ins sowie außenstehenden Beobachtenden.

Ihr erster Film Lazar: An Interesting Holiday Lover Opens Up (2016) dokumentiert die zufällige Begegnung mit einem anderen Touristen in Thailand. Van Hesteren drehte diesen Film bevor sie eine formale Ausbildung im Filmemachen erhielt und der Stil und die Methode, die in diesem Werk bereits vorhanden waren, wurden zu einer Art Schablone für ihre nachfolgenden Filme: Filmporträts, die sowohl Bildungsroman der jungen Filmemacherin selbst als auch Dialoge mit ihren Protagonist:innen sind.

Zwar ließen sich die vier Filme dieses Programms dokumentarisch nennen, sie sind jedoch in einer Zeit entstanden, in der die Dominanz des Reality-Fernsehens und der Bekenntnismodus in den sozialen Medien grundsätzlich prägen, wie wir Medien sehen, erleben und produzieren. So liegt jedem dieser Filme ein tagebuchartiges und selbstreflexives Verhältnis zum Filmemachen und zum Gefilmtwerden zugrunde. Die Dialoge zwischen Filmemacherin und Protagonist:in, die das Rückgrat dieser Filme bilden, versuchen nicht, sich strikt an große, übergeordnete Themen zu halten, sondern werfen Fragen nach der gelebten Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung, Liebe und Begehren, den Konturen von Männlichkeit und Weiblichkeit sowie familiären Bindungen und deren Erwartungen auf.

KÖLNISCHER KUNSTVEREIN
Hahnenstraße 6, 50667 Köln
www.koelnischerkunstverein.de

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