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Kunstpreis "blueOrange" (16.06.03)

Eingabedatum: 16.06.2003

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Einen neuen hochkarätigen Kunstpreis, der mit 77 000EUR dotiert ist, loben die Volksbanken und Raiffeisenbanken aus.

Pressemitteilung / Auszug: "blueOrange" heißt der höchstdotierte Kunstpreis in Deutschland. Die mit einer Preissumme von 77 000 Euro verbundene Auszeichnung wird erstmals 2004 im Zweijahres-Rhythmus an eine international herausragende Künstlerpersönlichkeit vergeben. Eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin wird die entscheidenden Werkphasen des Preisträgers präsentieren. Von der Dotierung sind 7 000 Euro der Förderung eines Nachwuchskünstlers vorbehalten, den der Preisträger benennt.
Ausgelobt und organisiert wird das neue Schwergewicht unter den internationalen Kunstpreisen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).
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"blueOrange" greift die Farben des Markenzeichens der gut 15 Millionen Mitglieder zählenden Bankengruppe im Namen auf. Mit neuem Profil geht die Auszeichnung aus dem seit 1992 verliehenen Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hervor.
Gegenwartskunst auf höchstem Niveau einem großen Publikum nahe zu bringen, ist ein bedeutendes Ziel des Projektes, für das die Initiatoren ein breites Bündnis gewinnen konnten. Kooperationspartner des BVR sind die Berliner Festspiele, die mit dem Martin-Gropius-Bau einen renommierten und vielbesuchten Veranstaltungsort zur Verfügung stellen, sowie als Hauptmedienpartner das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF).
...
Im Auswahlverfahren, das im Kunstbetrieb hierzulande ein Novum darstellt, spielt die Zahl 7 nicht nur in der Preissumme eine zentrale Rolle. Zur Gründung von Genossenschaften, den vom Stifter repräsentierten Institutionen, werden jeweils 7 Mitglieder benötigt. 7 Mitglieder zählt auch die international besetzte Jury, die in diesem Herbst 7 Teilnehmer in das
Rennen um den "blueOrange 2004" schickt.
Die Juroren sind Klaus Biesenbach, Chefkurator des Museum of Modern Art, P.S. 1/MoMA, in New York und künstlerischer Leiter der Kunstwerke Berlin; Daniel Birnbaum, Rektor der Städelschule in Frankfurt am Main; Maria de Corral, international tätige Kuratorin; Wolfgang Herles, Redaktionsleiter Kultur des ZDF, Mainz; Luminita Sabau, Kunstexpertin des BVR, Berlin; Nikolaus Schafhausen, Direktor des Frankfurter Kunstvereins und Gertrud Wagenfeld-Pleister, Vorstandsvorsitzende des Oldenburger Kunstvereins.
Gestartet wird in den nächsten Wochen mit Nominierungen, die von über 400
ausgewählten Kunstfachleuten aus der ganzen Welt abgegeben werden. Aus den
Vorschlägen ermittelt die Jury im Spätherbst eine "shortlist" mit den 7 Favoriten. Über diese "shortlist" soll bis zum Jahresende im Internet und in anderen Medien nach allen Regeln der Kunst öffentlich diskutiert werden. Wesentliche Trends der Debatte werden veröffentlicht. Die Entscheidung fällt im Februar 2004. Preisverleihung und Ausstellung finden im Herbst 2004 im Martin-Gropius-Bau in Berlin statt."

Wir werden darüber berichten.

Internet: bvr.de (ab 15. Juni 2003)

ch


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