Cao Fei, Testimonies to the Near Future
30.05.2026 - 11.10.2026 | Kunstmuseum Basel | Gegenwart, Basel
Eingabedatum: 30.05.2026

Die chinesische Künstlerin Cao Fei (* 1978, Guangzhou) zählt zu den prägenden Stimmen ihrer Generation. In Videos, digitalen Medien, Fotografie, Installationen und Skulpturen fängt die Künstlerin die rasanten Veränderungen ein, die China und insbesondere das Perlflussdelta seit der Reform- und Öffnungspolitik ab 1978 prägen. Cao Fei. Testimonies to the Near Future ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in der Schweiz und die bisher grösste Überblicksschau in Europa. Sie verwandelt das Kunstmuseum Basel | Gegenwart in ein Gesamtkunstwerk, in eine Stadt, in der immersive Installationen und Videowelten aus dreissig Schaffensjahren verschmelzen.
Cao Fei ist unbestrittene Pionierin im Erschaffen digitaler Welten. Ihre frühen Werke haben eine ganze Generation von Künstler:innen aus Asien und darüber hinaus beeinflusst. Seit über zwei Jahrzehnten untersucht sie die Auswirkungen gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche auf das menschliche Leben in Arbeiten, die ihren Ruf als führende Denkerin auf dem Gebiet von Kunst, Medien, Technologie und Zukunft begründet haben – von Videoinstallationen über digitale Simulationen bis hin zu Virtual-Reality-Settings.
Ihre Videos und teils gamebasierten Umgebungen sind in Fabriken, Traumlandschaften und Zukunftsvisionen verortet. Sie thematisieren Arbeit, Veränderung und die eigenartige Schönheit einer globalisierten Welt und verhandeln entlang dieser Themen Fragen von Identität, Körperlichkeit und Erinnerung. Den Kern der Ausstellung, die sich über alle vier Etagen des Hauses Gegenwart erstreckt, bilden unter anderem wegweisende Werke wie Whose Utopia (2006), RMB City (seit 2007), Asia One (2018), Nova (seit 2019), Oz (2022) und die Hip Hop-Serie (seit 2003).
Cao Fei ist unbestrittene Pionierin im Erschaffen digitaler Welten. Ihre frühen Werke haben eine ganze Generation von Künstler:innen aus Asien und darüber hinaus beeinflusst. Seit über zwei Jahrzehnten untersucht sie die Auswirkungen gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche auf das menschliche Leben in Arbeiten, die ihren Ruf als führende Denkerin auf dem Gebiet von Kunst, Medien, Technologie und Zukunft begründet haben – von Videoinstallationen über digitale Simulationen bis hin zu Virtual-Reality-Settings.
Ihre Videos und teils gamebasierten Umgebungen sind in Fabriken, Traumlandschaften und Zukunftsvisionen verortet. Sie thematisieren Arbeit, Veränderung und die eigenartige Schönheit einer globalisierten Welt und verhandeln entlang dieser Themen Fragen von Identität, Körperlichkeit und Erinnerung. Den Kern der Ausstellung, die sich über alle vier Etagen des Hauses Gegenwart erstreckt, bilden unter anderem wegweisende Werke wie Whose Utopia (2006), RMB City (seit 2007), Asia One (2018), Nova (seit 2019), Oz (2022) und die Hip Hop-Serie (seit 2003).
30.05.2026 - 11.10.2026
Kunstmuseum Basel
St. Alban-Rheinweg 60, 4052 Basel
Presse
Kontext
Einordnung:Cao Fei positioniert sich als zentrale Akteurin der zeitgenössischen Medienkunst, deren multimediales Œuvre die massiven sozioökonomischen und urbanen Transformationen Chinas im Zuge der globalisierten Moderne reflektiert. Durch die hybride Verbindung von Video und Fotografie mit zukunftsweisenden Technologien wie Virtual Reality und gamebasierten Simulationen (etwa in *RMB City*) erweitert sie den traditionellen Installationsbegriff hin zu immersiven Gesamtkunstwerken. Kunsthistorisch lässt sich ihr Schaffen an der Schnittstelle von Post-Internet Art und Cyber-Urbanismus verorten, wo sie als Pionierin die zunehmende Verschmelzung von physischer und virtueller Realität untersucht. Indem sie globale Themen wie industrielle Arbeit, technologische Entfremdung und hybride Identitäten in surreale Zukunftsvisionen übersetzt, fungiert ihr Werk als kritischer wie poetischer Seismograf für die Auswirkungen des digitalen Kapitalismus auf Körperlichkeit und kollektives Gedächtnis im 21. Jahrhundert.








