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Dress Code. Das Spiel mit der Mode

21. 05. - 12. 09. 2021 | Bundeskunsthalle, Bonn
Eingabedatum: 29.05.2021

Dress Code. Das Spiel mit der Mode

Comme des Garçons x Marimekko / Junya Watanabe Jacket, T-shirt and Skirt, Spring/Summer 2018 Collection of The Kyoto Costume Institute, photo by Takashi Hatakeyamabilder


Eine Ausstellung des National Museum of Modern Art, Kyoto, und des Kyoto Costume Institute in Kooperation mit der Bundeskunsthalle.

Die Erfolgsausstellung aus Japan präsentiert exklusiv in Europa Mode als Spiel, das die tägliche Verwandlung als wichtiges Instrument zur Darstellung unserer Persönlichkeit unterstreicht. Gezeigt werden Modeklassiker und ihre Weiterentwicklung als Streetwear. Zeitgenössische Mode stilbildender Designer wie Armani, Chanel, Comme des Garçons, Issey Miyake, Burberry oder Louis Vuitton wird darüber hinaus mit zeitgenössischer Kunst in einen aufschlussreichen Dialog gebracht.

Spielerisch wird in der Ausstellung unser Umgang mit Kleiderordnungen und tradierten Kodierungen hinterfragt. Sie beleuchtet mit unterschiedlichen Fragestellungen die internationale Mode als Spiegel von Gesellschaft und Individuum. Gleichzeitig ist es unser großes Interesse, mit der Mode das Augenmerk auf den Bereich der Alltagskultur und die angewandten Künste zu legen. Ob Designer-Kleid oder Jeans, Anzug oder Jogginghose, Strickpullover oder Uniform – jede Kultur, Gesellschaft und Gruppe hat ihre eigenen Dress Codes.
So verhandelt die Ausstellung Mode zwischen zwei Polen – dem Individualismus und dem Konformismus. Kleiden oder „Verkleiden“ ist ein wichtiger Motor im Selbstfindungsprozess der eigenen Identität, und für die Persönlichkeitsbildung ist die Verwandlung ein kreativer Akt. Die Mode entpuppt sich als geeignetes Vehikel von Individualisierungstendenzen – auch das ist eine zentrale Aussage der Ausstellung.

Ergänzend konzipiert die Bundeskunsthalle ein Fashion Lab, das die Themen der Ausstellung vertieft und zahlreiche partizipative Elemente enthält, die den Facettenreichtum von Mode sinnlich erfahrbar machen. So kann ein „Smart Mirror“ genutzt werden, um sich virtuell zu stylen. Ganz analog können Besucher*innen Modekreationen deutscher Designer*innen auf sich wirken lassen.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Helmut-Kohl-Allee 4
D-53113 Bonn
www.bundeskunsthalle.de



Presse




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