ibid. 30 Positionen aktueller Malerei
04.07. - 04.10.2026 | Kunsthalle Nürnberg
Eingabedatum: 05.07.2026

Unter dem Titel ibid. 30 Positionen zeitgenössischer Malerei versammeln die Kunsthalle Nürnberg, das Institut für moderne Kunst und der Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft 30 internationale malerische Positionen in einer groß angelegten Ausstellung über drei Nürnberger Institutionen hinweg.
Der Titel ibid. – Abkürzung von „ibidem“, lateinisch für „ebenda" – verweist auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt: die geteilte Zeit, die die beteiligten Künstler*innen im Rahmen des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums in den vergangenen 15 Jahren im Atelier- und Galeriehaus Defet in Nürnberg verbracht haben. Im Kontakt mit der Stadt, ihren Architekturen, Menschen und Geschichten entstand ein jeweils ganz eigener Austausch, der in den Arbeiten nachhallt. Hieran soll die Ausstellung anknüpfen, die gleichermaßen einen kollektiven Resonanzraum und einen zukunftsweisenden Überblick über malerische Perspektiven der Gegenwart bieten will.
Im Jahr 2026 wären Marianne und Hans Friedrich Defet, beide geboren im Jahr 1926, jeweils 100 Jahre alt geworden. Zugleich wird das Marianne-Defet-Malerei-Stipendium im Frühjahr 2026 zum 30. Mal vergeben. Diese besonderen Jubiläen sind Anlass für die groß angelegte institutionen-übergreifende Ausstellung, zu der alle internationalen Künstler*innen erneut nach Nürnberg eingeladen werden. Die Kooperation der drei Institutionen ermöglicht eine vielfältige Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Malerei, von prozessorientierten und experimentellen Ansätzen über raumbezogene Malerei-Installationen, von performativen und kollaborativen Praktiken bis hin zu gattungsübergreifenden Strategien. Die Ausstellung ibid. versteht sich als Hommage an das engagierte Mäzenatentum von Marianne und Hans Friedrich Defet und zugleich als lebendiges Panorama zukunftsweisender malerischer Positionen.
Gleichzeitig ist es auch eine Möglichkeit, die bereits in den Institutionen gezeigten Künstler*innen erneut nach Nürnberg einzuladen und einen aktualisierten Einblick in ihre Arbeit zu gewähren.
Der Titel ibid. – Abkürzung von „ibidem“, lateinisch für „ebenda" – verweist auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt: die geteilte Zeit, die die beteiligten Künstler*innen im Rahmen des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums in den vergangenen 15 Jahren im Atelier- und Galeriehaus Defet in Nürnberg verbracht haben. Im Kontakt mit der Stadt, ihren Architekturen, Menschen und Geschichten entstand ein jeweils ganz eigener Austausch, der in den Arbeiten nachhallt. Hieran soll die Ausstellung anknüpfen, die gleichermaßen einen kollektiven Resonanzraum und einen zukunftsweisenden Überblick über malerische Perspektiven der Gegenwart bieten will.
Im Jahr 2026 wären Marianne und Hans Friedrich Defet, beide geboren im Jahr 1926, jeweils 100 Jahre alt geworden. Zugleich wird das Marianne-Defet-Malerei-Stipendium im Frühjahr 2026 zum 30. Mal vergeben. Diese besonderen Jubiläen sind Anlass für die groß angelegte institutionen-übergreifende Ausstellung, zu der alle internationalen Künstler*innen erneut nach Nürnberg eingeladen werden. Die Kooperation der drei Institutionen ermöglicht eine vielfältige Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Malerei, von prozessorientierten und experimentellen Ansätzen über raumbezogene Malerei-Installationen, von performativen und kollaborativen Praktiken bis hin zu gattungsübergreifenden Strategien. Die Ausstellung ibid. versteht sich als Hommage an das engagierte Mäzenatentum von Marianne und Hans Friedrich Defet und zugleich als lebendiges Panorama zukunftsweisender malerischer Positionen.
Gleichzeitig ist es auch eine Möglichkeit, die bereits in den Institutionen gezeigten Künstler*innen erneut nach Nürnberg einzuladen und einen aktualisierten Einblick in ihre Arbeit zu gewähren.
04.07.2026 - 04.10.2026
Kunsthalle Nürnberg
Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung „ibid.“ verortet sich im kunsthistorischen Diskurs des sogenannten „erweiterten Malereibegriffs“ der Gegenwart. Indem sie prozesshafte, raumbezogene, performative und kollaborative Praktiken in den Fokus rückt, demonstriert sie die Emanzipation der Malerei von der klassischen zweidimensionalen Leinwand hin zu gattungsübergreifenden Strategien. Die 30 internationalen Positionen spiegeln den stilistischen Pluralismus einer globalisierten Kunstwelt wider, die hier jedoch durch das Paradigma der Ortsspezifik („ibidem“) geerdet wird. Die ästhetische Auseinandersetzung mit der lokalen Topografie und Historie Nürnbergs unterstreicht die zentrale Rolle von Residenzprogrammen als Katalysatoren für raum- und kontextbezogene Kunstproduktion. Zugleich veranschaulicht das institutionsübergreifende Projekt exemplarisch die historische und strukturelle Symbiose von bürgerlichem Mäzenatentum und öffentlichem Ausstellungsbetrieb, die als kollektiver Resonanzraum die Zukunftsfähigkeit des Mediums Malerei sichert.





