Diambe. Bees beings beans
23.01.2026 - 12.04.2026 | Kunsthalle Basel
Eingabedatum: 16.01.2026

Diambe (geb. 1993) entwickelt eine künstlerische Sprache zwischen Skulptur, Malerei und Film, in der Natur, Ritual und Bewegung hybride Narrative bilden. Aus lebenden, organischen Materialien – Stoffe, Bronze, Textilien, Nahrungsmittel, Eitempera, pflanzliche Farbstoffe und Bienenwachs – choreografiert Diambe fragile, sinnliche Landschaften, die sich zwischen Flüchtigkeit und Widerstand bewegen. Die Arbeiten verhandeln Themen rund um Körper, Territorium und kulturelle Erinnerung, untersuchen koloniale Archive ebenso wie ökologische Krisen. Für Diambes bisher grösste institutionelle Einzelausstellung werden an der Kunsthalle Basel neue Skulpturen, Malereien und ein Film produziert, die sich zu einer choreografischen Beschreibung von Bienen verdichten, an der Schwelle von Verlust und Wiedergeburt.
23.01.2026 - 12.04.2026
Kunsthalle Basel
Steinenberg 7, 4051 Basel
Presse
Kontext
Einordnung:Diambe (geb. 1993) operiert an der Schnittstelle von Process Art und zeitgenössischer ökologischer Ästhetik, indem die Grenzen zwischen Skulptur, Malerei und Film zugunsten hybrider Narrative aufgelöst werden. Die Verwendung organischer Materialien wie Eitempera, Bienenwachs und pflanzlicher Pigmente verweist auf eine Rückkehr zu prä-industriellen Techniken, die hier als Akte des Widerstands und der kulturellen Rückbesinnung fungieren. Durch die Verknüpfung von kolonialer Archivkritik mit ökologischen Krisen ordnet sich das Werk in den aktuellen dekolonialen Diskurs ein. Die Verhandlung von Körper und Territorium erfolgt dabei nicht statisch, sondern als choreografierter Prozess, der Fragilität als subversive Stärke umdeutet und die Biene als Symbol für kollektive Erinnerung und zyklische Transformation instrumentalisiert.






