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31.01. - 15.03.2026 | Künstler*innenhaus Dortmund
Eingabedatum: 25.01.2026

Streichen, Kratzen, Schlagen, Zupfen, Scharren, Blasen, Imaginieren - die Entstehung von Klängen durch mechanische Prozesse steht im Fokus dieser Ausstellung. Die Künstler:innen untersuchen den Klang als skulpturales Medium, beschäftigen sich mit Aspekten der auditiven Wahrnehmung und reflektieren die ästhetischen und konzeptuellen Möglichkeiten klangerzeugender Objekte im Raum. Werkzeuge sind unter anderem Arduinos, Sensoren und Motoren, aber auch Wasser und Luft. Einzig Lautsprecher sind nicht erlaubt.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Sound-Bereich der Kunsthochschule für Medien Köln statt.
Künstler:innen: Dennis Aycicek ,Yue Cao, Jeongan Choi, Bella Comsom, Karen Fritz, Justus Kaufmann, Hans W. Koch, Kyuwon Moon, Samuels Ozoliņš, Yiran Qi, Esther Rosiny-Wieland, Tina Tonagel, Farah Wind
Kuratiert von Ach Kuhzunft in Kooperation mit dem Sound-Bereich der Kunsthochschule für Medien Köln.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Sound-Bereich der Kunsthochschule für Medien Köln statt.
Künstler:innen: Dennis Aycicek ,Yue Cao, Jeongan Choi, Bella Comsom, Karen Fritz, Justus Kaufmann, Hans W. Koch, Kyuwon Moon, Samuels Ozoliņš, Yiran Qi, Esther Rosiny-Wieland, Tina Tonagel, Farah Wind
Kuratiert von Ach Kuhzunft in Kooperation mit dem Sound-Bereich der Kunsthochschule für Medien Köln.
31.01.2026 - 15.03.2026
Künstler*innenhaus Dortmund
Sunderweg 1, 44147 Dortmund
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung situiert sich im Spannungsfeld von kinetischer Kunst und zeitgenössischer Klangkunst, wobei sie durch den bewussten Verzicht auf Lautsprecher die physische Kausalität des Schalls betont. In der Tradition von Jean Tinguelys mechanischen Skulpturen oder Luigi Russolos futuristischen Geräuscherzeugern rückt die Materialität des Objekts als skulpturales Medium in den Fokus. Die Verwendung von Arduinos und Sensoren markiert dabei eine post-digitale Ästhetik, welche präzise technologische Steuerung mit elementaren, fast archaischen Prozessen wie Zupfen, Schlagen oder Blasen verbindet. Damit knüpfen die Künstler:innen an den erweiterten Skulpturbegriff an und transformieren den Raum in ein performatives Wirkungsfeld, das die auditive Wahrnehmung unmittelbar an die mechanische Bewegung und die stoffliche Beschaffenheit der Apparaturen bindet.







