Viron Erol Vert – THE COLLIDING ONES
THE COLLIDING ONES
01.03.2026 - 31.05.2026 | Kunstverein Arnsberg, Arnsberg
Eingabedatum: 25.02.2026

Die erste Ausstellung des Jahres 2026 im Kunstverein Arnsberg ist eine Einzelausstellung von Viron Erol Vert. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich mit inneren Zuständen des Menschseins: mit Übergängen, Nähe und Distanz, mit der Frage, wie Individuen sich zueinander verhalten und wie Herkunft, Erinnerung und Projektion das Selbst prägen. Malerei, eine in den letzten Jahren neu gesetzte Ausrichtung innerhalb seiner Praxis, bildet den Kern der Ausstellung; ergänzt wird sie durch Objekte, Zeichnungen, Sound und eine räumliche Inszenierung.
Vert wuchs in Norddeutschland auf und hat mediterrane Wurzeln. Migration, Bewegung und der Ursprung von Dingen bilden wiederkehrende Ausgangspunkte seiner künstlerischen Forschung. Anatolisch-griechische Mythen tauchen dabei immer wieder als Denkmodelle auf, wobei Vert antike Erzählungen mit zeitgenössischen Themenfeldern verbindet. So entstehen Querverbindungen zwischen Geographien, Kulturen, Materialien und Ausdrucksformen ebenso wie zwischen unterschiedlichen Zeitlinien.
In den letzten Jahren hat Vert eine Serie von Malereien entwickelt, die sich intensiv mit dem Motiv der Argonautensage auseinandersetzt. Diese Erzählung einer kollektiven Erfahrung von einer Gruppe dient ihm weniger als narrative Vorlage denn als Reflexionsraum für Begegnung mit Fremden und für Transformation als existenziellen Prozess aller Lebenswege. Zugleich sind die aktuellen Malereien eng mit seinen Erfahrungen im Berliner Nachtleben verbunden, in dem er über viele Jahre, parallel zu seinen Studien und künstlerischer Arbeit, im Post-Mauer-Phase Berlin’s tätig war.
Die Spannungen zwischen Tag und Nacht, Licht und Schatten, Orient und Okzident, zwischen Sprachen und unterschiedlichen Lebensformen prägen sein Leben und Arbeiten bis heute sein künstlerisches Schaffen. Die Geschichte der Argonauten wird hier somit zum Sinnbild einer kollektiven Erfahrung von Gesellschaften im Zustand stetiger, tiefgreifender Umbrüche.
Vert wuchs in Norddeutschland auf und hat mediterrane Wurzeln. Migration, Bewegung und der Ursprung von Dingen bilden wiederkehrende Ausgangspunkte seiner künstlerischen Forschung. Anatolisch-griechische Mythen tauchen dabei immer wieder als Denkmodelle auf, wobei Vert antike Erzählungen mit zeitgenössischen Themenfeldern verbindet. So entstehen Querverbindungen zwischen Geographien, Kulturen, Materialien und Ausdrucksformen ebenso wie zwischen unterschiedlichen Zeitlinien.
In den letzten Jahren hat Vert eine Serie von Malereien entwickelt, die sich intensiv mit dem Motiv der Argonautensage auseinandersetzt. Diese Erzählung einer kollektiven Erfahrung von einer Gruppe dient ihm weniger als narrative Vorlage denn als Reflexionsraum für Begegnung mit Fremden und für Transformation als existenziellen Prozess aller Lebenswege. Zugleich sind die aktuellen Malereien eng mit seinen Erfahrungen im Berliner Nachtleben verbunden, in dem er über viele Jahre, parallel zu seinen Studien und künstlerischer Arbeit, im Post-Mauer-Phase Berlin’s tätig war.
Die Spannungen zwischen Tag und Nacht, Licht und Schatten, Orient und Okzident, zwischen Sprachen und unterschiedlichen Lebensformen prägen sein Leben und Arbeiten bis heute sein künstlerisches Schaffen. Die Geschichte der Argonauten wird hier somit zum Sinnbild einer kollektiven Erfahrung von Gesellschaften im Zustand stetiger, tiefgreifender Umbrüche.
01.03.2026 - 31.05.2026
Kunstverein Arnsberg, Arnsberg
Königstraße 24, 59821 Arnsberg
Presse
Kontext
Einordnung:Viron Erol Verts Werk verortet sich im Spannungsfeld zwischen transkultureller Identitätsforschung und zeitgenössischer Mythenrezeption. Durch die Verbindung von Malerei, Sound und raumgreifender Inszenierung schafft er ein hybrides Vokabular, das antike Narrative wie die Argonautensage als Reflexionsräume für moderne Migrations- und Transformationsprozesse dekonstruiert. Seine Praxis steht exemplarisch für eine post-migrantische Ästhetik, die mediterrane Wurzeln und die Berliner Clubkultur der Nachwendezeit synergetisch verschränkt. Vert überführt so individuelle Biografien in einen universellen Diskurs über Alterität und kollektives Gedächtnis, wobei er die binären Grenzen zwischen Orient und Okzident sowie High- und Subkultur konsequent auflöst.







