Anna Perepechai: Tears of Things
20.02. - 15.03.2026 | D21 Kunstraum, Leipzig
Eingabedatum: 13.02.2026

Die Ausstellung „Tears of Things“ zeigt Arbeiten der ukrainischen Künstlerin Anna Perepechai, die seit 2014 in Deutschland und der Ukraine lebt und arbeitet.
In ihnen setzt sich die Künstlerin subjektiv wie dokumentarisch mit kolonialer und imperialer Gewalt auf Gesellschaften, Familien, Körper, Landschaften und Alltagsobjekte auseinander. Perepechais künstlerische Praxis verbindet Fotografie mit eigenen Texten, Archivmaterialien und installativen Objekten.
In ihnen setzt sich die Künstlerin subjektiv wie dokumentarisch mit kolonialer und imperialer Gewalt auf Gesellschaften, Familien, Körper, Landschaften und Alltagsobjekte auseinander. Perepechais künstlerische Praxis verbindet Fotografie mit eigenen Texten, Archivmaterialien und installativen Objekten.
20.02. - 15.03.2026
D21 Kunstraum
Demmeringstraße 21, 04177 Leipzig
Presse
Kontext
Einordnung:Anna Perepechais Werk lässt sich in der zeitgenössischen, politisch engagierten Kunst verorten, die den „Archival Turn“ nutzt, um koloniale Kontinuitäten und imperiale Gewaltstrukturen freizulegen. Durch die hybride Verbindung von Fotografie, Text und installativen Objekten dekonstruiert sie die Trennung zwischen subjektiver Erfahrung und dokumentarischer Evidenz. Ihre Praxis schreibt sich in aktuelle postkoloniale Diskurse ein, wobei sie den Fokus auf die Materialität des Leids legt – eine Form der „Objekt-Biografie“, die traumatische Geschichte in Alltagsgegenständen und Landschaften lesbar macht. Damit führt sie die Tradition der narrativen Spurensicherung fort und untersucht, wie globale Machtverhältnisse bis in den privaten, physischen Raum hineinwirken.






