Saodat Ismailova. When the Water Turns to Wind
21.02. – 10.05.2026 | PORTIKUS, Frankfurt/Main
Eingabedatum: 16.02.2026

Entlang der Bruchlinien Zentralasiens verweben Saodat Ismailovas Werke Rituale, Mythen und Träume mit den Texturen des Alltags. Mit When the Water Turns to Wind, einer eigens für den Portikus entwickelten Filminstallation, setzt sie ihre langjährige Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte und Kultur der Region fort. Zentral ist dabei das Motiv der Abwesenheit: Wissen, das durch historische Zäsuren verloren ging, ausgetrocknete Gewässer oder ausgestorbene Arten. Für Ismailova prägt das Verschwundene weiterhin das kulturelle Gedächtnis und die kollektive Vorstellungskraft Turkestans – jener weitläufigen Region, die sich einst vom Kaspischen Meer bis zur Wüste Gobi erstreckte und vielfältige Kulturen, Sprachen und Religionen miteinander verband.
When the Water Turns to Wind erzählt vom langsamen Verschwinden des Aralsees. Einst einer der größten Binnenseen der Erde, zerfiel er infolge jahrzehntelanger Austrocknung in mehrere separate Wasserflächen – eine der gravierendsten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts.
Ismailovas Filme und Installationen lassen sich als Reflexionen über die Bedeutung verdrängter Lebenswelten und marginalisierter kultureller Praktiken in Zeiten politischer und sozialer Umbrüche lesen. Durch ihre Arbeit erinnert die Künstlerin an vergessene Geschichten und kollektive Verbindungen, die nationale Grenzen überschreiten, und macht universalistische Anliegen sinnlich erfahrbar.
Kuratiert von Juliane Bischoff
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PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
D – 60594 Frankfurt/Main
www.portikus.de
When the Water Turns to Wind erzählt vom langsamen Verschwinden des Aralsees. Einst einer der größten Binnenseen der Erde, zerfiel er infolge jahrzehntelanger Austrocknung in mehrere separate Wasserflächen – eine der gravierendsten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen des 20. Jahrhunderts.
Ismailovas Filme und Installationen lassen sich als Reflexionen über die Bedeutung verdrängter Lebenswelten und marginalisierter kultureller Praktiken in Zeiten politischer und sozialer Umbrüche lesen. Durch ihre Arbeit erinnert die Künstlerin an vergessene Geschichten und kollektive Verbindungen, die nationale Grenzen überschreiten, und macht universalistische Anliegen sinnlich erfahrbar.
Kuratiert von Juliane Bischoff
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