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Menno Fahl, Plastik und Malerei und Ari Goldmann, Malerei

07. 08. - 24. 09. 2015 | Marburger Kunstverein
Eingabedatum: 04.08.2015

In der Ausstellung des Marburger Kunstvereins treffen Malerei und Plastik sowie zwei verschiedene Künstler aufeinander: Menno Fahl und Ari Goldmann.

Menno Fahl (geboren 1967 in Hannover) kommt mit einer Auswahl von Plastiken aus mehreren Jahren sowie neuen Ölgemälden nach Marburg. Für den Künstler sind nicht nur die beiden Gattungen an sich von Interesse, sondern zudem sämtliche Zwischenbereiche: So wie die meisten seiner Plastiken zusätzlich bemalt sind, gibt es in seinen Bildern auch Applikationen und Reliefs. Er strebe eine neue integrale Kunstform an, schreibt Jens-Martin Neumann über Menno Fahl: „Die Suche nach einer Durchdringung von Malerei und Skulptur zielt auf die Verschränkung von realem und illusionärem Raum“. Fritz Jacobi formuliert in einem Katalogtext, Fahls Werk an sich stehe ganz im Zeichen der Verwandlung und seine Arbeiten werden in hohem Maße von einer inneren Polarität bestimmt. Farbe und Form als Dialog, als Symbiose, als Spiel.

„Gerade die Plastiken, die zumeist als Stelen oder Büsten erscheinen, gehorchen hauptsächlich den Gesetzen des Bauens und des spielerischen Fabulierens“, sagt Menno Fahl selbst über seine Arbeit. „Ich sehe mich weitestgehend außerhalb von aktuellen Trends und dem Zeitgeist. Vielmehr interessieren mich übergeordnete Problemstellungen der Bildenden Kunst.“ Der Künstler studierte an der Muthesius-Hochschule in Kiel Malerei und erhielt danach Stipendien unter anderem für die Kunsthochschule Tallinn (Estland) und die Königliche Akademie Den Haag (Niederlande). Aktuell sind Arbeiten von ihm zusammen mit Werken von Michael Bell in Australien (Maitland Regional Art Gallery) in einer Ausstellung namens „Krazy Kunst“ zu sehen. Fahl ist im Jahr 2010 zu einem Arbeitsaufenthalt „down under“ gewesen.

Weitere Informationen: Menno-Fahl.de


Ari Goldmann (geboren 1968 in Wiesbaden, lebt und arbeitet heute in Hamburg) präsentiert in Marburg einen „Ritt ohne Reiter“. In Goldmans Arbeiten treffen ebenfalls verschiedene Elemente aufeinander. Ausgangspunkt seiner Gemälde sind nämlich Grafiken oder Bilder aus den Medien – Motive, die ihn „ausbremsen“, wie er in einem Interview erklärt. Die projiziert er dann auf eine Leinwand und beginnt zu malen – beziehungsweise einen malerischen Weg zu beschreiten, mit Farbe und Pinsel, so Birgit Wiesenhütter bei der Eröffnung einer Ausstellung von Ari Goldmann im vergangenen Jahr. „Im fertigen Bild liegen oft viele Schichten übereinander, die als Struktur sichtbar bleiben. Das Bild hat eine Geschichte.“

Damit sei er der „Ikonologie der privaten und öffentlichen Historie auf der Spur“, beschreibt es Claudia Postel: „Er findet Schlüsselbilder von Ereignissen, die uns bewegen, Bilder, die mehr transportieren als nur den Moment.“ In letzter Zeit sind es vor allem die Bereiche Sport und Politik, in denen Ari Goldmann fündig wird – letzteres kommt sicher nicht von ungefähr: Der Künstler hat Politologie an der Johannes-Gutenberg-Universität und Freie Kunst an der Akademie für bildende Künste in Mainz studiert und ging dann an die Hochschule für bildende Künste Hamburg, wo er sein Diplom machte und Meisterschüler war. Im Rahmen eines Austauschs reiste Goldmann nach Südafrika; Arbeiten von ihm waren bereits in New York zu sehen. In Hamburg stellt er derzeit gemeinsam mit zwei weiteren Künstlern unter dem Motto „Facing Politics“ aus.

Nähere Informationen unter arigoldmann.de

Gerhard-Jahn-Platz 5
35037 Marburg

marburger-kunstverein.de

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