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Christiane Möbus. seitwärts über den Nordpol

30.4. - 24.7.22 bzw. - 11.9.22 | Kunstverein Hannover bzw. Sprengel Museum Hannover
Eingabedatum: 29.04.2022

Christiane Möbus. seitwärts über den Nordpol

Christiane Möbus »rette sich wer kann«, 2001, Courtesy: DIEHL Gallery, Installationsansicht Kunstverein Grafschaft Bentheim (2001), © Christiane Möbus, VG Bild-Kunst Bonn 2022, Foto: Achim Kukuliesbilder


Anlässlich ihres 75. Geburtstags zeigen der Kunstverein Hannover und das Sprengel Museum Hannover gemeinsam eine große Retrospektive der Künstlerin Christiane Möbus. Auf rund 2000 Quadratmetern versammelt die Ausstellung, die sich über zwei Häuser erstreckt, Exponate aus den frühen 1970er-Jahren bis hin zu neuen Installationen, die Christiane Möbus eigens für die groß angelegte Schau geschaffen hat.

„seitwärts über den Nordpol“ versammelt Werke einer Künstlerin, die mit humorvollem, bisweilen melancholischem Blick auf den Alltag und das Leben schaut. Möbus‘ Werk zeichnet sich durch eine breite mediale Vielfalt aus: Von Fotografien über Skulptur bis hin zu filmischen und installativen Arbeiten spiegelt die Schau Möbus‘ Œuvre. Die Ausstellung ist als großer Parcours konzipiert, der Werke thematisch und formal in Dialog setzt. Der begleitende, chronologisch ausgearbeitete Katalog, der vier Wochen nach Ausstellungseröffnung erscheint, geht weit über die Werkpräsentation in Sprengel Museum und Kunstverein Hannover hinaus und dokumentiert erstmals umfassend Christiane Möbus‘ Lebenswerk.

Die Ausstellung vereint Etappen des Schaffens der Bildhauerin Christiane Möbus quer durch die Jahrzehnte: „Christiane Möbus hat in den letzten fünfzig Jahren ein sehr konsequentes Œuvre geschaffen, das unglaublich gegenwärtig ist. Es besticht durch einen einzigartigen Humor, der nicht nur durch Sprache, sondern auch durch eigenwillige Materialkombinationen zum Punkt kommt. Großformatige, geradezu monumentale Werke wurden für diese Ausstellung aus ganz Deutschland zusammengetragen und treffen nun auf feine kleine Arbeiten, die – obwohl sie aus verschiedenen Jahrzehnten stammen – spannungsreich aufgeladene Dialoge eröffnen“, sagt die ehemalige Direktorin des Kunstvereins Hannover, die gemeinsam mit Reinhard Spieler die Kooperation entwickelt und die Ausstellung als ihre letzte in Hannover kuratiert hat.

Zu den Exponaten im Kunstverein Hannover und im Sprengel Museum Hannover gehören der tonnenschwere LKW „Schneewittchen“, eine lebensgroße schwebende Giraffe, die Möbus betitelt mit „Küsse vom König“, und die heugefüllten Fischerboote namens „Rette sich wer kann“. Die vermeintlich alltäglichen Dinge überführt Christiane Möbus in neue Zusammenhänge, indem sie beispielsweise dem LKW luftigen Tüllstoff beigibt, der Giraffe die Bodenhaftung nimmt und sie im Raum schweben lässt und die Boote mit Heuballen ausstaffiert. Kuratorin Gabriele Sand meint: „Möbus analysiert Natur und Kultur, ihre Arbeiten sind so einfach wie spektakulär, ihr Werk ist eigensinnig und widerständig, es verweigert sich einer voreiligen Interpretation.“ Das Ausstellen sei neben der künstlerischen Produktion Teil ihres Arbeits-Prozesses, dem ein ständiges Abwägen und Neudenken innewohne, so Sand weiter über Christiane Möbus, die an den Ausstellungseinrichtungen beider Häuser beteiligt war.

Die Kuratorinnen Kathleen Rahn und Gabriele Sand konstatieren: „Mit dieser gemeinsam konzipierten Werkschau würdigen wir eine bedeutende Gegenwartskünstlerin, der große Beachtung gebührt. Mit einer deutsch-englischsprachigen Publikation und mit der umfangreichen Ausstellung möchten wir auch international auf eine Künstlerin aus Hannover aufmerksam machen, die schon früh bedeutende künstlerische Maßstäbe gesetzt hat – sogar bis ‚seitwärts über den Nordpol‘!“

KURZBIO
Christiane Möbus wurde 1947 in Celle geboren, heute lebt sie in Hannover und Berlin. Von 1966 bis 1970 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Emil Cimiotti. Gastprofessuren in Hamburg und in Göteborg folgten. Zwischen 1982 und1990 war Christiane Möbus Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, von 1990 bis 2014 an der Universität der Künste Berlin. Durch ihre langjährigen Lehrtätigkeiten war und ist Christiane Möbus einflussreich und prägend für die ihr nachfolgenden Künstler*innen- Generationen. Zu ihren Schüler*innen gehörten beispielsweise Alicja Kwade und Julien Charière. Möbus‘ Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland präsentiert und ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hannah-Höch-Preis (2018).
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LAUFZEIT KUNSTVEREIN HANNOVER
30.4. bis 24.7.22
LAUFZEIT SPRENGEL MUSEUM HANNOVER
30.4. bis 11.9.22

Kunstverein Hannover
Sophienstraße 2
D–30159 Hannover
Kunstverein Hannover

Presse





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Christiane Möbus:


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- Kunstverein Göttingen 2015

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