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Kunsthochschule für Medien Köln (KHM): Februar

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Eingabedatum: 28.01.2026

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Detail einer Modellierung nach dem Entwurf „Die Reine Form“ von Peter Birkenholz.
Heumarkt 1926 – Kölns vergessener Hochhauswettbewerb
Die Ausstellung der Fakultät für Architektur der TH Köln, von Prof. Dr. Daniel Lohmann und Studierenden der Mastervertiefung Denkmalpflege, zeigt in Glasmoog an der Kunsthochschule für Medien Köln einen gemeinsamen Blick auf ein Köln, das es so nie gab.

Eröffnung: Dienstag, 3. Februar 2026, 19 Uhr, Glasmoog, Heumarkt 14, 50667 Köln
Ausstellungsdauer bis 14. März 2026, Mittwoch bis Samstag, 14–19 Uhr, Eintritt frei


Köln, 1926: Am Hansaring stand ein nagelneuer Wolkenkratzer des Architekten Jakob Koerfer, der lange das höchste Hochhaus Europas war. Im gleichen Jahr stellte ein heute nahezu vergessener Architekturwettbewerb Fragen, die bis in die Gegenwart reichen: Wie hoch sollte eine Stadt bauen? Wie modern soll sie sein – und wem gehört das Stadtbild?
Über 400 Architekten und zwei Architektinnen reichten Entwürfe für den Heumarkt und den Brückenkopf der Deutzer Brücke ein. Viele davon waren geprägt von zeittypisch ambitionierten Hochhauskonzepten, inspiriert vom amerikanischen Wolkenkratzer. Auch trafen visionäre Zukunftsentwürfe auf konservative, traditionsbewusste Ansätze. Aufgabe und Beiträge des Heumarkt-Wettbewerbs spiegeln eindrucksvoll die Architekturproduktion der 1920er Jahre wider. Keines der Projekte wurde realisiert. Doch der Wettbewerb löste heftige Kontroversen aus und wurde in der Fachpresse als „Kölner Hochhaus-Carneval“ bezeichnet. Der Ort selbst ist bis heute städtebaulich ungelöst. Umso aufschlussreicher ist – einhundert Jahre später – ein neuer Blick auf diesen ambitionierten, letztlich gescheiterten Versuch, Köln neu zu denken.
Master-Studierende der Architektur-Vertiefung Denkmalpflege der TH Köln erforschen eine Auswahl der damaligen Entwürfe. Interaktive Elemente laden Besucher*innen jeden Alters ein, mitzumachen: Sie können in der Rolle von Jurymitgliedern Entwürfe bewerten, oder als Architekt*innen Stadträume neu denken und eigene Hochhausideen erproben.

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Lunch Lecture mit Christoph Danne
Beim Mittagsritual der KHM erinnert Christoph Danne an Aglaya Veteranyi und ihren Roman "Warum das Kind in der Polenta kocht“ (1999).

Mittwoch, 4. Februar 2026 , 13.15 Uhr, Interim der Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, 50667 Köln, Eintritt frei


Christoph Danne (*1976 in Bonn) ist Preisträger despostpoetry.NRW 2014, erhielt 2019 das Arbeitsstipendium des Landes NRW für Literatur, 2024/25 das Stipendium der Kunststiftung NRW. Er kuratiert das Lyrikfestival Satelliten und das Poesiefest Anderland. Unter der musikalischen Regie von Rike Casper wurde ein Audiobuch zu "Solo für Phyllis" aufgenommen. Bislang erschienen zehn Gedichtbände, zuletzt "Gute Neuigkeiten" (edition virgines, 2023) und "Firnis & Revolte" (Corvinus Presse, 2024).

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under the sea i hope you’ll find me
Diplomausstellung von Jannika Lösche in der Moltkereiwerkstatt.

Eröffnung: Donnerstag, 5. Februar 2026, 18 bis 21 Uhr, Moltkereiwerkstatt e.V., Moltkestr. 8 (im Hof), 50674 Köln
Ausstellungsdauer bis 22. Februar 2026, Do-So, 15-18 Uhr, Eintritt frei


Acht Kisten voller Dias und hunderte weitere Unterwasseraufnahmen bilden die Grundlage dieser Ausstellung. Jannika Lösche (*1998) verwebt die Bilder aus dem Nachlass ihres Großvaters, einem Hobbytaucher, der in zwei Reisen auf die Malediven und ans Rote Meer die Mehrheit der Bilder aufgenommen hat, mit ihrer eigenen künstlerischen Praxis. Die Arbeit – als ihr Diplomprojekt an der Kunsthochschule für Medien Köln – entstanden, bringt eine Soundarbeit mit den Fotografien in einer Installation zusammen.

Kunsthochschule für Medien Köln
Academy of Media Arts Cologne
Heumarkt 14
50667 Köln

www.khm.de
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instagram.com//kunsthochschulefuermedien

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