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Rettet die Kunsthalle Mainz – Initiative zum Erhalt des Ausstellungshauses

26.08. - 26.09.2026 | Kunsthalle Mainz

Eingabedatum: 27.08.2026

Werkabbildung
Abb.: Thomas Rischmann
Seit 18 Jahren ist die Kunsthalle Mainz ein Ort, an dem internationale zeitgenössische Kunst lebendig wird: gleichermaßen kultureller Leuchtturm mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus wie ambitionierte Vermittlerin in die Stadtgesellschaft.

Doch ihre Zukunft ist bedroht: Die Finanzierung des national wie international renommierten Hauses ist nicht mehr gesichert. Doch Mainz darf nicht die einzige Landeshauptstadt ohne Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst werden.

Helfen Sie deshalb mit, die Kunsthalle Mainz zu erhalten!

Setzen Sie ein Zeichen, welche Bedeutung diese Institution für uns hat – unterschreiben Sie unsere Petition hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-kunsthalle

English summary:
For 18 years, Kunsthalle Mainz has been a vibrant center for international contemporary art, serving as both a regional cultural beacon and an active mediator within urban civil society. However, the future of the nationally and internationally renowned institution is currently under threat, as its ongoing funding is no longer secure. To prevent Mainz from becoming the only state capital in Germany without a dedicated exhibition venue for contemporary art, an initiative has launched a public appeal and petition to rally support for preserving this vital cultural institution.

26.08. - 26.09.2026
Kunsthalle Mainz

Am Taubertsberg 6, 55122 Mainz

https://www.kunsthochschule-mainz.de

Presse

Kontext

Einordnung:
Die Kunsthalle Mainz steht exemplarisch für den Bautypus und die Programmatik des sammlungslosen Ausstellungshauses, das seit dem späten 20. Jahrhundert als diskursives Laboratorium für globale Gegenwartskunst fungiert. Ohne Nennung einzelner Werkbeispiele verweist der Fokus auf internationale zeitgenössische Kunst historisch auf ein Spektrum postkonzeptueller, multimedialer und raumgreifender Tendenzen, die klassische Gattungsgrenzen auflösen. Als Institution übernimmt das Haus die kunstsoziologisch essenzielle Rolle, aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen durch temporäre Ausstellungsformate zu verhandeln. Der drohende Verlust dieser Vermittlungsinstanz markiert eine strukturelle Gefährdung der dezentralen Kunstinfrastruktur, die für die Rezeption und Kanonisierung jüngster künstlerischer Praxen konstitutiv ist.
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