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Anzeige: Humanism in China - Ein fotografisches Portrait, Staatsgalerie Stuttgart (28.10.06 – 18.02.07)


Eingabedatum: 27.09.2006



bilder

Die Ausstellung entwirft anhand von 590 dokumentarischen Fotografien ein umfassendes Lebenspanorama der Menschen in China. Die Aufnahmen, die in den letzten fünf Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstanden sind, stammen ausnahmslos von chinesischen Fotografen.
Ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, wird die Ausstellung nun nach dem Museum für Moderne Kunst, Frankfurt, als zweite deutsche Station in der Staatsgalerie Stuttgart in neuer Präsentation zu Gast sein.

In vier Themenbereiche gegliedert - Existenz, Beziehung, Begehren und Zeit - schildern die dicht an dicht präsentierten Bilder den chinesischen Alltag vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Modernisierung. Hinter dem äußeren und für jedermann offensichtlichen Glanz des wirtschaftlichen Booms in Chinas Metropolen suchen die Fotografen vor allem die zunächst schleichende, dann aber rasant fortschreitende Veränderung nach den für die weitere Entwicklung des Landes einschneidenden Wendepunkten zu dokumentieren: der Kulturrevolution von 1969 und dem Tod Maos im Jahr 1976.
An Glaubwürdigkeit gewinnen die Aufnahmen, weil sie nichts verstellen, in ihrer Fülle nichts auslassen und nicht den Zweck haben, inszenieren zu wollen. Gerade weil der Blick nicht bestimmt ist von einer fremden Wahrnehmung, sondern die Sicht einer in China heranwachsenden Generation selbst zum Ausdruck bringt, ist die Ausstellung mehr als eine fotografische Schau: Sie ist ein Zeitdokument.

Die Staatsgalerie übernimmt diese facettenreiche Ausstellung - unverändert und unkommentiert - in der Überzeugung, dass dieser "Blick der Chinesen auf sich selbst" ein erster Schritt ist, sich dem fernen unbekannten Land in kultureller Hinsicht zu nähern.

Abbildungen:
- Liu Dewang, September 1999 Xi´an, Shaanxi, "Glücklicher Gewinner der Wohlfahrtslotterie", 51 x 34,7 cm, Copyright fotoe. com
- Feng Jianxin, Winter 1987 Weichang, Hebei, "Ein Soldat verabschiedet sich von seiner Frau und seinem Kind, die ihn besucht haben und heimkehren", 50,7 x 35,9 cm, Copyright fotoe. com

Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 30-32
70173 Stuttgart

Öffnungszeiten: 10.00-18.00 Uhr, donnerstags 10.00-21.00 Uhr, montags geschlossen
KunstNächte: Sa. 4.11., 2.12.2006 von 18 bis 24 Uhr;
An Feiertagen: 31.10. 10-18 Uhr, 1.11. 10-18 Uhr, 22.11. 10-18 Uhr, 8.12. 10-18 Uhr, 24.12. geschlossen, 25.12. geschlossen, 26.12. 10-18 Uhr, 31.12. 10-14 Uhr, 1.1. geschlossen, 6.1. 10-18 Uhr

Ausstellungsdauer: 28.10.2006 bis 18.02.2007

Kuratorische Leitung: Dr. Roman Zieglgänsberger, Prof. Dr. Christian von Holst

Eröffnung: Freitag, 27.10.2006, 18 Uhr

Eintritt: EUR 8,- / EUR 6,-

Exponate: ca. 600

Katalog: Herausgegeben von: Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main, Staatsgalerie Stuttgart, Bayerische Gemäldesammlung, München, Staatliche Museen zu Berlin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
Katalog im Schuber In chinesisch, englisch, 488 Seiten und deutschem Textband, 83 Seiten, 590 Abb., EUR 35, Edition Braus im Wachter Verlag, Heidelberg. Buchhandelsausgabe EUR 49,90.

Öffentliche Führung: donnerstags 17 Uhr; samstags 15 Uhr; sonntags 16 Uhr
Teilnahmegebühr EUR 3 / EUR 1,50
Führungen von Gruppen nur nach telefonischer Anmeldung unter Tel. 0711/47040-452 und -453 oder Fax 0711/47040-457


Für die freundliche Unterstützung bedanken wir uns bei:
Würth - Bosch / Technik und Leben - Berthold Leibinger Stiftung



staatsgalerie.de




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