Saâdane Afif. Affiches / Plakate
13.03. - 04.10.2026 | Museum Folkwang, Essen
Eingabedatum: 06.03.2026

Im Jahr 2004 fand im Museum Folkwang die erste Ausstellung Saâdane Afifs in Deutschland statt. Damals konnte noch niemand wissen, dass der junge Künstler in den folgenden beiden Jahrzehnten ein vielschichtiges, interdisziplinäres Werk entwickeln würde, dessen Grundstein mit den Texten für Melancholic Beat gelegt worden war.
Diese brachten ihn zum Einsatz von Performance und in weiterer Folge zur Gestaltung von Plakaten.
Gemeinsam mit einer Re-Inszenierung seiner ersten Ausstellung kommt der Künstler zu einer Lecture ins Museum Folkwang zurück.
Saâdane Afif zeigt in einem Sammlungsraum diese in kleinen Auflagen produzierten Siebdrucke nun erstmals vollständig. Die insgesamt 84 Plakate werden in zwei Sets à 42 Arbeiten gezeigt. Das erste Set wird ab dem 13. März bis 21. Juni, das zweite Set ab dem 23.Juni 2026 präsentiert. Die Ausstellung wird bis zum 4. Oktober 2026 zu sehen sein.
Diese brachten ihn zum Einsatz von Performance und in weiterer Folge zur Gestaltung von Plakaten.
Gemeinsam mit einer Re-Inszenierung seiner ersten Ausstellung kommt der Künstler zu einer Lecture ins Museum Folkwang zurück.
Saâdane Afif zeigt in einem Sammlungsraum diese in kleinen Auflagen produzierten Siebdrucke nun erstmals vollständig. Die insgesamt 84 Plakate werden in zwei Sets à 42 Arbeiten gezeigt. Das erste Set wird ab dem 13. März bis 21. Juni, das zweite Set ab dem 23.Juni 2026 präsentiert. Die Ausstellung wird bis zum 4. Oktober 2026 zu sehen sein.
13.03. - 04.10.2026
Museum Folkwang, Essen
Museumsplatz 1, 45128 Essen
Presse
Kontext
Einordnung:Saâdane Afifs Œuvre markiert eine zentrale Schnittstelle zwischen Post-Konzeptualismus und einer interdisziplinären Ästhetik der Übersetzung. Ausgehend von textbasierten Impulsen wie „Melancholic Beat“ überführt er flüchtige Formate wie Performance in die materielle Präsenz serieller Siebdruckplakate. Diese Praxis bricht die traditionelle Autorschaft auf und nutzt das Medium des Plakats nicht bloß als Informationsträger, sondern als eigenständiges künstlerisches Artefakt im Sinne einer demokratisierten Grafiktradition. Die Rückkehr ins Museum Folkwang fungiert dabei als Reflexion über die eigene Werkgenese und die Musealisierung prozessualer Kunst. Damit steht Afif in der Tradition einer zeitgenössischen Kunst, die Dokumentation, Wiederholung und Werkwerdung untrennbar miteinander verwebt.








