Gleich zwei Ausstellungen eröffnet die Kunsthalle Göppingen am 19. Juli: Mit "Anna lacht nicht" werden Skulpturen des niederländischen Bildhauers Henk Visch (geb. 1950) gezeigt, parallel dazu sind unter dem Titel "Pantheon" zwei großformatige Fotoarbeiten von Klaus Heider (geb. 1936) zu sehen.
Entgegen der Suggestionskraft des Ausstellungstitels wirken die Skulpturen von Henk Visch doch größtenteils humorvoll. Der Künstler, der bereits auf der Documenta und Biennale vertreten war, ist besonders für seine witzigen und hintergründigen Skulpturen bekannt. Seine menschlichen Figurationen nehmen durch meist eigenartige Körpersprache, Mimik oder Gestik den Raum für sich sein und rufen oft gerade im Zusammenhang mit den Titeln - die bestimmte Assoziationen nahe legen - beim Betrachter Irritationen hervor.
Parallel zu den Skulpturen von Henk Visch präsentiert die Kunsthalle zwei großformatige Fotografien von Klaus Heider. Beidesmal handelt es sich um Innenaufnahmen des Pantheon in Rom. Heider fotografierte das Pantheon bei einem Rom-Aufenthalt 1982. Die großformatigen Arbeiten entstanden 2006. Der Künstler untersucht dabei die Harmonie und Vollkommenheit des Raums, dessen Ideal der Mathematik
und Geometrie sowie der Präzision, in der sich die Teile zu einem Ganzen verbinden.
Die Kunsthalle gibt damit einen ersten Einblick in die Schenkung seines Werkes, die Klaus Heider gerade seiner Heimatstadt und der Kunsthalle Göppingen gemacht hat.
Abbildung: (c) Henk Visch
Öffnungszeiten:
Di-Fr 13-19 Uhr
Sa, So 11-19 Uhr
Kunsthalle Göppingen
Marstallstr. 55
73033 Göppingen
geoppingen.de
Verena Straub
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