AI-Worlding
Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
13.02. - 26.04.2026 | Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
Eingabedatum: 06.02.2026

Generative KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen zunehmend unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte oder Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, häufig nicht-repräsentativen Perspektiven und ökonomischen Interessen.
Dieser fortlaufende Prozess des KI-basierten Worldings steht im Zentrum der thematischen Gruppenausstellung, die in Kooperation zwischen dem Museum Angewandte Kunst und dem saasfee*pavillon entsteht. Ein interdisziplinäres Team der Hochschule für Gestaltung Offenbach um Alex Oppermann (Prof. für Elektronische Medien), Mattis Kuhn und Leon-Etienne Kühr (Leitung KI-Lab) sowie Natalie Wilke (Lehrgebiet Elektronische Medien) verknüpft in diesem Projekt in Zusammenarbeit mit Studierenden künstlerische Forschung mit gesellschaftlicher Reflexion.
Im Fokus steht das künstlerische Experiment als Untersuchungswerkzeug, um einerseits die Grenzen der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeitsräume generativer Modelle erfahrbar zu machen und andererseits das sich stetig verändernde Verhältnis zwischen Künstler:innen und KI-Systemen zu explorieren: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator, und wo wird ihre Wirkmacht gar zum bestimmenden Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse und welchen Einfluss hat das Worlding auf diesen Prozess vice versa?
Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, die eigens für die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst entwickelt werden: Performances, generierte Bilder, Malereien, Videoarbeiten, immersive Räume sowie interaktive Sound- und Rauminstallationen.
Ausstellende Künstler:innen: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Max Kreis, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann & Al Dhanab), Evgeny Tverdokhlebov, und Natalie Wilke.
Die Ausstellung wird unterstützt durch den Connectom Vernetzungs- und Innovationsfonds von hessian.AI & saasfee*pavillon e.v.
Dieser fortlaufende Prozess des KI-basierten Worldings steht im Zentrum der thematischen Gruppenausstellung, die in Kooperation zwischen dem Museum Angewandte Kunst und dem saasfee*pavillon entsteht. Ein interdisziplinäres Team der Hochschule für Gestaltung Offenbach um Alex Oppermann (Prof. für Elektronische Medien), Mattis Kuhn und Leon-Etienne Kühr (Leitung KI-Lab) sowie Natalie Wilke (Lehrgebiet Elektronische Medien) verknüpft in diesem Projekt in Zusammenarbeit mit Studierenden künstlerische Forschung mit gesellschaftlicher Reflexion.
Im Fokus steht das künstlerische Experiment als Untersuchungswerkzeug, um einerseits die Grenzen der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeitsräume generativer Modelle erfahrbar zu machen und andererseits das sich stetig verändernde Verhältnis zwischen Künstler:innen und KI-Systemen zu explorieren: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator, und wo wird ihre Wirkmacht gar zum bestimmenden Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse und welchen Einfluss hat das Worlding auf diesen Prozess vice versa?
Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, die eigens für die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst entwickelt werden: Performances, generierte Bilder, Malereien, Videoarbeiten, immersive Räume sowie interaktive Sound- und Rauminstallationen.
Ausstellende Künstler:innen: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Max Kreis, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann & Al Dhanab), Evgeny Tverdokhlebov, und Natalie Wilke.
Die Ausstellung wird unterstützt durch den Connectom Vernetzungs- und Innovationsfonds von hessian.AI & saasfee*pavillon e.v.
13.02. - 26.04.2026
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung verortet sich im Feld der zeitgenössischen Medienkunst und führt die Tradition der Generativen Kunst in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz über. Durch die Verbindung von künstlerischer Forschung und interdisziplinären Formaten – von immersiven Räumen eines Max Kreis bis zu interaktiven Installationen des Kollektivs saasfee* – wird das Verhältnis von Mensch und Maschine grundlegend neu verhandelt. Das zentrale Thema des „Worlding“ greift dabei post-digitale Diskurse auf, in denen die Grenze zwischen technischem Werkzeug und autonomem Co-Creator verschwimmt. Indem die Künstler:innen (u. a. Kuhn, Kühr, Wilke) die Bias-Problematik und die Macht algorithmischer Welterzeugung reflektieren, stellen sie sich in die Nachfolge der Institutionellen Kritik, erweitert um die aktuelle Dimension der technologischen Datensouveränität.







