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ECHOES. Skin Contact

30.01. - 08.02.2026 | Haus der Kunst, München

Eingabedatum: 22.01.2026

Werkabbildung
Gabriel Abrantes, Arguments in Favor of Love, 2025 © Artificial Humors 2025
Die jährliche Live-Ausstellung ECHOES untersucht vom 30.1. bis 8.2.26 weiterhin das Zusammenspiel von menschlichen Körpern und medialer Realität. In seiner vierten Ausgabe kehrt ECHOES mit zwei jahresübergreifenden Rechercheprojekten und einem reichhaltigen Programm aus Performances, Konzerten, Gesprächen und Live-Videoinstallationen zurück.

Parallel zur Ausstellung „Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968” widmet sich ECHOES unter dem Titel „Skin Contact” dem Erwachsenwerden in einer von digitalen Technologien geprägten Welt und fragt, wie wir uns mit anderen Menschen, mit Technologie und nicht-menschlichen Wesen verbinden.

An zwei Wochenenden laden Künstler*innen mit KI-Babies, amphibischen Orakeln, geisterhaften Avataren und den Stimmen entfernter Verwandter zur intensiven Reflexion ein. Ihre Darbietungen rufen die wechselhaften Emotionen des Erwachsenwerdens hervor: Begehren und Zweifel, Sehnsucht und Unsicherheit, Einsamkeit und Selbstfindung. Das erste Wochenende endet mit einem gemeinsamen Abendessen, gestaltet von der Koch- und Performance Künstler*in Angel Dimayuga. Das zweite Wochenende richtet den Fokus auf unsere Beziehungen zur Natur. Die Künstlerin Damsel Elysium präsentiert eine von den vier Elementen inspirierte Performance, während der Musiker Lechuga Zafiro das Publikum in ein vielschichtiges multirhythmisches Universum mit Field Recordings aus Südamerika mitnimmt.

Künstler*innen u. a. 7038674567, Gabriel Abrantes, Ed Atkins, Kara-Lis Coverdale, Angel Dimayuga & Gäste, Damsel Elysium, Fine, Invernomuto, Adam Linder, Malibu, OMSK Social Club, PILLBERT, STILL, Lechuga Zafiro.



Kuratiert von Sarah Miles und Sarah Johanna Theurer.

30.01.2026 - 08.02.2026

Haus der Kunst

Prinzregentenstr. 1, 80538 München

https://www.hausderkunst.de

Presse

Kontext

Einordnung:
„ECHOES“ verortet sich im aktuellen Diskurs der Post-Digitalität und des Posthumanismus, indem es die Schnittstelle zwischen physischer Körperlichkeit und technisierter Virtualität untersucht. Durch den Einsatz von CGI-Avataren (Ed Atkins), KI-generierten Entitäten und immersiven Live-Performances (Adam Linder, OMSK Social Club) wird die klassische Trennung von Subjekt und Simulation zugunsten hybrider Existenzformen aufgelöst. Die Verknüpfung von relationaler Ästhetik – etwa durch partizipatorische Essen – mit ökologischen Diskursen und multisensorischen Field Recordings (Lechuga Zafiro) spiegelt das zeitgenössische Bestreben wider, das Anthropozän als vernetztes Gefüge aus Mensch, Technik und Natur zu begreifen. Thematisch reflektiert die Schau die Transformation menschlicher Affekte unter dem Einfluss digitaler Algorithmen und setzt damit die Tradition der medienkritischen Kunst des späten 20. Jahrhunderts in einem hochtechnologischen, körperzentrierten Kontext fort.
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