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Boris Lurie

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wie gemalt. Bildner im 21. Jahrhundert.



Gerhard Mantz, "Akzeptable Toleranz", 2009, Pigmentierte Tinte auf Leinwand, 55 x 100 cm.

Der Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert war keine Zeitenwende wie andere zuvor. Noch nie waren Bilder, Texte und Töne so breit verfügbar wie heute. Die Gegenwart bietet uns eine bisher nicht gekannte Varietät technischer bildgebender Verfahren, die es ermöglichen, Bilder zu erzeugen (fotografisch oder mit Hilfe spezieller Software), vorgegebene Bilder digital zu vervielfältigen oder zu transformieren.

Die Nutzung der digitalen Techniken hat verstärkt zu einem Crossover zwischen den traditionellen künstlerischen Gattungen und zur Stärkung der künstlerischen Potenziale in den Neuen Medien beigetragen. Die mögliche Verbindung traditioneller Bildmedien mit dem Computer versetzt Künstler heute in die Lage, neue Bildwelten zu erzeugen, bis hin zur computergestützten Schaffung dreidimensional wirkender Objekte im virtuellen elektronischen Raum zwischen Festplatte, Arbeitsspeicher und Bildschirm. Bedeutet das schon (bzw. wieder einmal) das Ende für die Malerei, die doch lange Zeit als die Königsklasse, das Leitmedium der bildenden Künste galt?

Hatten sich die klassischen Maltechniken unter handwerklichen Rahmenbedingungen entwickelt - als Handhabung von Pigmenten in Verbindung mit Löse- und Bindemitteln, Tinkturen, Pinseln, Spachteln, Papieren, Tafeln, Leinwänden oder Wänden - und über Jahrhunderte hinweg verfeinert, so bietet heute die sich rasant verändernde Welt der bilderzeugenden Techniken auch neue Sichten auf die Möglichkeiten, wie man zu Bildern kommt. Doch offenbaren auch die neuen und neuesten, technisch innovativsten Kunstwerke und Kunstprojekte oft vielfältige Einflüsse der Tradition, insbesondere der Malerei. Das gilt für bestimmte Aspekte der Formgebung und Formwirkung ebenso wie für das generelle Selbstverständnis der Produzenten, der Künstler, und der ihnen begegnenden Rezipienten.

Den Spuren des Malerischen und der Malerei in künstlerischen Arbeitsweisen nachzugehen, die explizit nicht mehr Malerei sind und sein sollen, im Vergleich der Positionen bestimmte Kontinuitäten und Veränderungen zu verdeutlichen, das ist das zentrale Anliegen der Ausstellung "wie gemalt", welche aktuelle Werke von Stefan Fahrnländer, Christel Fetzer, Susanne Kutter, Gerhard Mantz, Laura Padgett, Christina Paetsch und Wolfgang Rüppel zusammenführt und präsentiert.
(Kai Uwe Schierz)

Öfnungszeiten: Di, Mi, Fr 14.00 - 18.00 Uhr / Do 14.00 - 20.00 Uhr / Sa, So und Feiertag 11.00 - 18.00 Uhr / Mo geschlossen

Kunstmuseum Ahlen
Museumsplatz 1 / Weststraße 98
59227 Ahlen
Telefon 0 23 82 - 91 83 - 0
kunstmuseum-ahlen.de


Medienmitteilung





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Gerhard Mantz:


- Kunstverein Aschaffenburg


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