Susanne Immer und Leo Staigle. Schweigende Schatten. Tanzende Feuer.
Malerei und Skulpturen
25. 09. - 11.11.2025 | Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar
Eingabedatum: 25.09.2025

Eine Künstlerin und ein Künstler begeben sich auf eine gemeinsame Entdeckungsreise. Die eine mit Aluminium, Stahl und Kunststoff. Der andere mit dem Pinsel, Farbe und Leinwand. Die eine stellt Skulpturen, Objekte und Drucke auf ganz ungewöhnliche Weise her. Der andere ist Maler.
Susanne Immer legt den Fokus ihrer Arbeiten auf das Erforschen von Bewegung im Raum und Wahrnehmung. Das Wissen um den ständigen Wandel und die Flexibilität, die unsere Gesellschaft prägen, seht im Vordergrund. Ihre Werke, inspiriert von sequenziellen Prozessen, thematisieren das Verhältnis von Innen und Außen, Bewegung, Bewegungsfolge und Stillstand. Besonders in ihrer aktuellen Werkphase setzt sie Plastiken und Objekte in Bewegung, die durch natürliche Einflüsse wie Wind oder Berührung in Schwingung versetzt werden. Ihre Arbeiten treten in die vierte Dimension ein, indem sie schwingen, zittern und sich verändern – eine visuelle Darstellung des Wandels.
Leo Staigle sucht unermüdlich nach dem Unbekannten, nach allem, was sich seiner aktuellen Kenntnis entzieht. Er spielt in seiner Malerei mit Abweichungen von der Realität, etwa durch verschobene Perspektiven, unübliche Kombinationen von Schärfe und Unschärfe und betrachtet Fehler als Chancen. Für ihn ist Schönheit kein objektives Attribut, sondern ein rein subjektives Erlebnis. Durch die Arbeit mit Farbe und Pinsel eröffnet er sich eine eigene Denkwelt, die sich jeder sprachlichen Beeinflussung entzieht. Seine impulsiven, intuitiven Malprozesse führen zu Bildern, die ihn auf unerwartete Wege schicken und Raum für individuelle Interpretationen schaffen. Jedes Werk ist eine Expedition hinter den nächsten Berg, bei der es gilt, neue Horizonte zu entdecken und unerforschte Teile des eigenen inneren Bildraums zu erkunden.
Beide Kunstschaffende verbindet die Leidenschaft, hinter die sichtbaren Oberflächen zu blicken und die verborgenen Bewegungen und inneren Räume zu erforschen. Beide verwenden eine starke Farbigkeit, die sich wunderbar ergänzt. Die Objekte von Susanne Immer finden ihre Resonanz in den Malereien von Leo Staigle und umgekehrt.
Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar
Weberstraße 2
73240 Wendlingen am Neckar
Susanne Immer legt den Fokus ihrer Arbeiten auf das Erforschen von Bewegung im Raum und Wahrnehmung. Das Wissen um den ständigen Wandel und die Flexibilität, die unsere Gesellschaft prägen, seht im Vordergrund. Ihre Werke, inspiriert von sequenziellen Prozessen, thematisieren das Verhältnis von Innen und Außen, Bewegung, Bewegungsfolge und Stillstand. Besonders in ihrer aktuellen Werkphase setzt sie Plastiken und Objekte in Bewegung, die durch natürliche Einflüsse wie Wind oder Berührung in Schwingung versetzt werden. Ihre Arbeiten treten in die vierte Dimension ein, indem sie schwingen, zittern und sich verändern – eine visuelle Darstellung des Wandels.
Leo Staigle sucht unermüdlich nach dem Unbekannten, nach allem, was sich seiner aktuellen Kenntnis entzieht. Er spielt in seiner Malerei mit Abweichungen von der Realität, etwa durch verschobene Perspektiven, unübliche Kombinationen von Schärfe und Unschärfe und betrachtet Fehler als Chancen. Für ihn ist Schönheit kein objektives Attribut, sondern ein rein subjektives Erlebnis. Durch die Arbeit mit Farbe und Pinsel eröffnet er sich eine eigene Denkwelt, die sich jeder sprachlichen Beeinflussung entzieht. Seine impulsiven, intuitiven Malprozesse führen zu Bildern, die ihn auf unerwartete Wege schicken und Raum für individuelle Interpretationen schaffen. Jedes Werk ist eine Expedition hinter den nächsten Berg, bei der es gilt, neue Horizonte zu entdecken und unerforschte Teile des eigenen inneren Bildraums zu erkunden.
Beide Kunstschaffende verbindet die Leidenschaft, hinter die sichtbaren Oberflächen zu blicken und die verborgenen Bewegungen und inneren Räume zu erforschen. Beide verwenden eine starke Farbigkeit, die sich wunderbar ergänzt. Die Objekte von Susanne Immer finden ihre Resonanz in den Malereien von Leo Staigle und umgekehrt.
Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar
Weberstraße 2
73240 Wendlingen am Neckar
Presse
Kontext
Einordnung:Immers und Staigles gemeinsames Projekt positioniert sich im Spannungsfeld zwischen konstruktivistischen Tendenzen und expressivem Individualismus. Während Immer, ähnlich kinetischen Künstlern wie Calder, Bewegung und Raum durch Material und Form erfahrbar macht und dabei den gesellschaftlichen Wandel reflektiert, lotet Staigle, anknüpfend an die subjektive Wirklichkeitsdarstellung des späten Expressionismus oder Informell, die Grenzen der malerischen Repräsentation aus. Die Betonung des Prozesshaften und der subjektiven Wahrnehmung verbindet beide Positionen und verweist auf die fortwährende Auseinandersetzung der Kunst mit der Flüchtigkeit der Existenz im 21. Jahrhundert. Die intensive Farbigkeit unterstreicht die emotionale Aufladung der Werke und schafft eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Medien. Die Wechselwirkung zwischen Immers dreidimensionalen Objekten und Staigles zweidimensionalen Bildern erzeugt einen Dialog, der den Betrachter zur aktiven Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Räumen einlädt.







