Freund*innenschaft
21.08.2026 - 10.01.2027 | Kunsthalle Mainz
Eingabedatum: 18.08.2026

Freund*innenschaft als Beziehung betont Gemeinsamkeiten. Sie betont Affinität, Ähnlichkeit und Wesensverwandtschaft. Sie bringt Menschen als Teile derselben sozialen Welt zusammen, räumlich, aber fast noch wichtiger, gedanklich. Diese Bewegung ist besonders in unsicheren Zeiten ein hoffungsvoller Denkentwurf und zugleich eine schöne Handlungsanweisung. Die Künstler*innen der Gruppenausstellung lenken den Blick auf die Beziehungen, die wir im Alltag knüpfen: zu Nachbar*innen, Vereins- und Bandmitgliedern, Arbeitskolleg*innen, Schulkamerad*innen und Familienangehörigen.
Sie beschäftigen sich mit Freund*innenschaft als Ort der Kraft, der Kreativität, der Empathie, aber auch der Spannung und des Kompromisses. Der Ausdruck ist oft spielerisch und humorvoll während im Zentrum existenzielle Fragen stehen – nach dem, was uns als Menschen und das soziale Netzwerk, in das wir eingebunden sind, ausmacht. In enger Zusammenarbeit mit den Künstler*innen entstehen Räume, in denen Besuchende Freund*innenschaft befragen, erfahren und auskosten können.
Die Ausstellung wird von Marlène Harles kuratiert.
Die Ausstellung wird gefördert von dem Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.
Sie beschäftigen sich mit Freund*innenschaft als Ort der Kraft, der Kreativität, der Empathie, aber auch der Spannung und des Kompromisses. Der Ausdruck ist oft spielerisch und humorvoll während im Zentrum existenzielle Fragen stehen – nach dem, was uns als Menschen und das soziale Netzwerk, in das wir eingebunden sind, ausmacht. In enger Zusammenarbeit mit den Künstler*innen entstehen Räume, in denen Besuchende Freund*innenschaft befragen, erfahren und auskosten können.
Die Ausstellung wird von Marlène Harles kuratiert.
Die Ausstellung wird gefördert von dem Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.
21.08.2026 - 10.01.2027
Kunsthalle Mainz
Am Zollhafen 3–5, 55118 Mainz
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung verortet sich im zeitgenössischen Diskurs der *Relational Aesthetics* (Relationale Kunst), in der zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Interaktionen zum eigentlichen Material des Kunstwerks werden. Thematisch erheben die beteiligten Künstler*innen das alltägliche Konzept der Freundschaft zu einem Mikrokosmos gesellschaftlicher Resilienz, der als hoffnungsvoller Gegenentwurf zu aktuellen Krisenzeiten fungiert. Technisch und methodisch lösen sie sich von der rein visuellen Repräsentation und setzen auf raumgreifende, immersive Installationen sowie partizipative Formate, die das Publikum vom passiven Betrachter zum aktiven Akteur machen. Der gezielte Einsatz einer spielerisch-humorvollen Ästhetik dient dabei als subversive Strategie, um tiefgreifende existenzielle und soziologische Fragen zugänglich zu machen. Damit repräsentiert die Schau die aktuelle Strömung der *Social Practice Arts*, welche institutionelle Räume in gelebte, empathische Erfahrungsräume für aktive Gemeinschaftsbildung transformiert.







