ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE
04.09.2026 - 15.11.2026 | Oldenburger Kunstverein, Oldenburg
Eingabedatum: 31.08.2026

Die Ausstellung nimmt die Ausstellungsgeschichte des Oldenburger Kunstvereins zum Ausgangspunkt. Versammelt sind künstlerische Positionen, die den Oldenburger Kunstverein in den vergangenen zwanzig Jahren mit Einzelausstellungen geprägt haben. Was einst nacheinander zu sehen war, begegnet sich nun in einer neuen Konstellation. Im Titel verdichtet sich das Prinzip der Ausstellung: ZEITEN verweisen auf die Geschichte des Hauses und die künstlerischen Entwicklungswege, ZEICHEN auf die Eigenständigkeit der einzelnen Werke, ZUSAMMENHÄNGE auf die Beziehungen, die erst in dieser neuen Konstellation sichtbar werden. So entsteht kein Rückblick im klassischen Sinn, sondern ein offener Dialog zwischen Werken, Erinnerungen und neuen Perspektiven. Fotografie, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Installation treten miteinander in Austausch.
Über den Ausstellungsraum hinaus erweitert ein erzählendes, performatives und musikalisches Begleitprogramm mit zusätzlichen Beiträgen von Henning Strassburger, Klara Hobza sowie dem Kollektiv Estrogenalyzer – bestehend aus Alexander Wolff und Yves Mettler – diesen Dialog.
ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE macht die Geschichte des Oldenburger Kunstvereins nicht als Rückschau erfahrbar, sondern als lebendiges Geflecht von Beziehungen – zwischen Werken und Künstlerinnen und Künstlern, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen dem Ausstellungsort und seinem Publikum.
English summary:
The exhibition 'ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE' takes the past two decades of exhibition history at the Oldenburger Kunstverein as its starting point. Bringing together artists who have shaped the institution through solo presentations, the show reconfigures previously sequential works into a dynamic new constellation spanning photography, painting, drawing, sculpture, and installation. Rather than presenting a traditional retrospective, the exhibition fosters an open dialogue between artworks, institutional history, and contemporary perspectives. The project is further expanded through a performative and musical accompanying program featuring contributions by Henning Strassburger, Klara Hobza, and the collective Estrogenalyzer (Alexander Wolff and Yves Mettler).
Über den Ausstellungsraum hinaus erweitert ein erzählendes, performatives und musikalisches Begleitprogramm mit zusätzlichen Beiträgen von Henning Strassburger, Klara Hobza sowie dem Kollektiv Estrogenalyzer – bestehend aus Alexander Wolff und Yves Mettler – diesen Dialog.
ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE macht die Geschichte des Oldenburger Kunstvereins nicht als Rückschau erfahrbar, sondern als lebendiges Geflecht von Beziehungen – zwischen Werken und Künstlerinnen und Künstlern, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen dem Ausstellungsort und seinem Publikum.
English summary:
The exhibition 'ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE' takes the past two decades of exhibition history at the Oldenburger Kunstverein as its starting point. Bringing together artists who have shaped the institution through solo presentations, the show reconfigures previously sequential works into a dynamic new constellation spanning photography, painting, drawing, sculpture, and installation. Rather than presenting a traditional retrospective, the exhibition fosters an open dialogue between artworks, institutional history, and contemporary perspectives. The project is further expanded through a performative and musical accompanying program featuring contributions by Henning Strassburger, Klara Hobza, and the collective Estrogenalyzer (Alexander Wolff and Yves Mettler).
04.09.2026 - 15.11.2026
Oldenburger Kunstverein, Oldenburg
Damm 2a, 26135 Oldenburg
Presse
Kontext
Einordnung:Die Ausstellung verortet sich in der Tradition einer reflexiven, institutionsgeschichtlichen Kuratorenpraxis, die das eigene Archiv nicht als statische Chronologie, sondern als dynamisches Bedeutungsnetzwerk im Sinne der relationalen Ästhetik begreift. Durch die spannungsvolle Gegenüberstellung von Malerei, Fotografie, Skulptur und Installation mit zeitbasierten Formaten wird der intermediäre Pluralismus der Gegenwartskunst der vergangenen zwei Jahrzehnte verhandelt. Die Einbindung von Positionen wie Henning Strassburger (postkonzeptuelle Malereidiskurse), Klara Hobza (prozesshafte, narrative Aktionskunst) sowie dem Kollektiv Estrogenalyzer / Wolff & Mettler (kollaborative, raum- und diskursorientierte Praxis) markiert den Übergang von autonomer Werkästhetik hin zu performativen, ephemeren Handlungsfeldern. Damit transformiert das Format das klassische Prinzip der Retrospektive in einen diskursiven Resonanzraum zwischen Institutionsgeschichte und ortsspezifischer Re-Kontextualisierung.







